Heimkommen in die Region. Andreas Kössl über die Einwohnerentwicklung und Strategien gegen die Abwanderung.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 20. Februar 2019 (05:00)

Die aktuellen Bevölkerungszahlen zeichnen für das Ybbstal ein sehr unterschiedliches Bild. Während man im Vorderen Ybbstal einen Anstieg verzeichnet, muss man im Oberen und Kleinen Ybbstal einen stetigen Rückgang hinnehmen. Auch in der Stadt Waidhofen ging die Einwohnerzahl zuletzt wieder zurück.

Das hat natürlich mit der Lage der jeweiligen Gemeinde zu tun. Wohnen am Land erfreut sich großer Beliebtheit, doch eine rasche Anbindung an den Arbeitsplatz ist ein ganz zentraler Aspekt bei der Wahl des Wohnorts. Hier haben die Gemeinden, die der Westachse näher sind, klar die Nase vorne.

Das verlangt Strategien der Abwanderungsgemeinden. Zukunfts-Campus und Naturparkkonzept sind da nur zwei ambitionierte Projekte zur Attraktivierung des Standorts. Ein weiteres kommt nun mit der Eisenstraße-Initiative „Get the Most“ dazu, welche junge Menschen bestärken möchte, nach ihrer Ausbildung wieder in die Region heimzukommen.