Interessante zweite Variante. Über die Pläne zur Verkürzung der Waidhofner Citybahn.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 17. April 2019 (05:00)

Nun steht fest, was schon lange im Raum stand: Die Waidhofner Citybahn soll verkürzt werden. Künftig wird der letzte Rest der Ybbstalbahn nur mehr zwischen dem Hauptbahnhof und der HTL verkehren. Auch wenn ein Gemeinderatsbeschluss noch aussteht, ist das Vorhaben angesichts der VP-Mehrheit im Stadtparlament so gut wie fix.

Begründet wird die Verkürzung vom Stadtchef mit der Notwendigkeit Betriebsflächen zu schaffen. Als Benefit wartet ein Radweg auf Waidhofner-Seite mit Anbindung an den Ybbstalradweg in Gstadt. Das ist natürlich zu begrüßen, ebenso wie die Pläne, den Takt auf der verbleibenden Strecke zu erhöhen und die Loks auf eine ökologische Antriebsart umzustellen.

Eine überlegenswerte Variante wäre aber auch jene des Vereins Pro Ybbstalbahn gewesen. Diese hätte vorgesehen die Citybahn auf der bestehenden Strecke zu attraktivieren, indem der Bahnhof Gstadt zum Verkehrsknotenpunkt wird und ab Kreilhof ein Radweg parallel zur Bahntrasse geschaffen wird.