Diese Investition war notwendig. Über einen Schutz vor Muren, der sich bewährt hat.

Von Peter Führer. Erstellt am 21. Juli 2021 (05:43)

Wenig Geld ist es ja nicht, das die öffentliche Hand für das Projekt Gallenzerkogelmure in die Hand nimmt. Knapp 2,5 Millionen Euro kostet der noch nicht fertiggestellte Schutzbau, der als Murenbrecher den Ortsteil Dornleiten in Hollenstein schützen soll. Den Löwenanteil – 90 Prozent der Kosten – übernahmen Bund und Land, die Gemeinde steuerte 10 Prozent bei.

Wie wichtig die Investition ist, zeigte sich bereits bei den Starkregen-Ereignissen am vergangenen Wochenende, als der Abgang einer Mure gestoppt werden konnte.

Es sind Maßnahmen wie diese, die angesichts der offensichtlich immer unberechenbarer werdenden Wetter-Phänomene künftig verstärkt umgesetzt werden müssen. Hier wird die öffentliche Hand gezwungenermaßen noch viel Geld investieren müssen. Die Alternative – noch mehr zerstörte Infrastruktur und Häuser – wäre unterm Strich jedenfalls deutlich teurer. Und vor allem für betroffene Hausbesitzer auch deutlich schmerzhafter.