Handeln ist dringend nötig. Über die Erderwärmung und Folgen für die Ybbsbewohner.

Von Lisa Hofbauer. Erstellt am 14. August 2019 (05:00)

Um fast zwei Grad Celsius hat sich die Ybbs in den vergangenen zehn Jahren erwärmt. Auch wenn das auf den ersten Blick vielleicht nicht viel erscheinen mag, hat es doch große Folgen für das gesamte Ökosystem.

Fische und andere Wassertiere sind gezwungen, flussaufwärts zu wandern. Dieser „Umzug“ ist für sie mit Stress verbunden und führt zu einem schwächeren Immunsystem, was sie anfälliger für Krankheiten macht. Während die einen Arten sterben, vermehren sich andere stark weiter. Das gesamte Ökosystem Ybbs ändert sich – und das in einem rasanten Tempo.

Dies ist aber nur eine der vielen Auswirkungen, mit der sich die Erderwärmung bei uns bemerkbar macht. Auch die Land- und Forstwirtschaft leiden unter den immer wärmeren Temperaturen und klagen über Schädlinge und Ernteeinbußen. Wenn wir der Klimakrise – und ja, man kann sie mittlerweile tatsächlich als Krise betiteln – Einhalt gebieten wollen, müssen wir schnell handeln. Viel Zeit bleibt nicht mehr.