Heißes Pflaster im Sommerloch. Andreas Kössl über die Debatte um die Pflasterverlegung am Hohen Markt.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 01. August 2018 (05:00)

Vom viel zitierten Sommerloch ist in Waidhofen derzeit noch keine Spur. Während die Wogen um den Rückkauf des Kropf-Hauses mittlerweile abgeebbt sind, hält die umstrittene Neupflasterung des Hohen Marktes die Stadt nach wie vor in Atem.

Während die einen in der Maßnahme eine zentrale gestalterische Maßnahme zur Belebung des Standorts sehen, können die anderen nicht verstehen, warum die intakten Betonsteine nun um teures Geld einem Granitpflaster weichen müssen. Politisch wurde die Thematik schon mehrfach durchdiskutiert, aber auch Anrainern und Passanten lässt sie keine Ruhe. Ein zentraler Kritikpunkt dabei ist die mangelnde Barrierefreiheit, die von den Stadtverantwortlichen freilich bestritten wird. Die jüngsten Pannen bei der Anlieferung der Steine befeuern die Debatte erneut.

Dass das Kleinsteinpflaster kommt, ist fix. Für die Anrainer und Geschäftstreibenden am Hohen Markt bleibt nun zu hoffen, dass die Verlegung zügig voranschreitet, die derzeitige Baustelle ist zweifelsohne für alle eine große Belastung.