Kontakt zu den Ausheimischen. Andreas Kössl über das Projekt „Da und Dort“ der Stadt Waidhofen.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 21. September 2016 (04:47)

Die Stadt Waidhofen hat nun die sogenannten „Ausheimischen“ – also jene Menschen, die Wurzeln in der Ybbstalmetropole haben, ihren Wohnsitz aber mittlerweile verlegt haben – in den Mittelpunkt des Leader-Projekts „Da und Dort“ gestellt. Dabei geht es in einem ersten Schritt darum, Waidhofner „Ausheimische“ aufzuspüren und in weiterer Folge mit ihnen in Kontakt zu treten – mit dem Ziel, die Bindung zum Heimatort wieder aufzufrischen bzw. noch weiter zu vertiefen. Angedacht ist, die „Ausheimischen“ nach Waidhofen einzuladen oder ein Stück Heimat zu ihnen zu tragen.

Letztendlich geht es aber darum, „Ausheimische“ dazu zu bewegen, nach Waidhofen zurückzukehren. Wachstum lautet das erklärte Ziel im Stadterneuerungskonzept. Bis zum Jahr 2030 soll die Bevölkerungszahl von derzeit 11.366 (Stand 1. Jänner 2016) auf 12.500 wachsen. Das sind knapp zehn Prozent. Ein ehrgeiziges Ziel, um das zu erreichen, man an unterschiedlichster Stelle ansetzen muss. Das Projekt „Da und Dort“ kann da ein wichtiger Baustein sein.