Verbesserung für Alltagsradler. Über den angedachten durchgängigen Radweg im Vorderen Ybbstal.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 15. Mai 2019 (04:30)

Auch wenn das Eröffnungsfest ins Wasser fiel, am Ybbstalradweg wird schon wieder kräftig in die Pedale getreten. Der 2017 fertiggestellte Radweg hat der Region zweifellos einen Radboom beschert und den Tourismus ordentlich angekurbelt.

Bereits seit einiger Zeit wird auch an einer durchgehenden Radwegverbindung zwischen Waidhofen und Amstetten gearbeitet. Ganz einfach ist dieses Vorhaben nicht. Eine große Herausforderung stellt etwa die Kematner Brücke dar. Da eine Radspur hier aus baulichen und Denkmalschutz-Gründen nicht möglich ist, soll ein Radsteg von der 4.a.-Straße weg über die Ybbs errichtet werden.

Es wird wohl noch etwas dauern, bis es diesen Radweg gibt. Das Projekt sollte aber mit aller Kraft weiter forciert werden. Schließlich würde ein Lückenschluss zwischen dem Donau- und dem Ybbstalradweg nicht nur einen großen touristischen Mehrwert, sondern auch eine Riesenverbesserung für den Alltagsradverkehr im Vorderen Ybbstal bedeuten.