Volle Akkus sind notwendig. über das Nutzen der Sommerpause bei Katharina Huber.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 07. April 2021 (03:42)

Der Start in die Ski-Weltcup-Saison war für Katharina Huber verheißungsvoll. Das Ski-Ass fuhr im Slalom regelmäßig in die Top-15 und sicherte sich damit den Sprung zur Weltmeisterschaft in Cortina d‘Ampezzo. Damit gelang der 25-Jährigen ein besonderes Kunststück: Sie qualifizierte sich zum zweiten Mal in Serie für die Weltmeisterschaft.

Für den ganz großen Coup reichte es zwar noch nicht, doch die Luft an der Spitze ist eben dünn. Bereits bei der WM folgte der Ausfall im zweiten Durchgang. Huber sprach immer von Risiko nehmen, denn ohne Risiko, ist eine Platzierung im Spitzenfeld nicht möglich. Was danach folgte, zerrte schon am Selbstvertrauen. Außer beim Teambewerb in Lenzerheide schied Huber im Slalom aus oder qualifizierte sich nicht für den zweiten Durchgang.

Dennoch lässt sich die Technikspezialistin nicht unterkriegen. Die Batterien sind laut eigenen Aussagen immer noch voll. Genau jene Energie wird es benötigen, damit sie in der Sommerpause die nächsten Schritte machen kann. Damit das Vorhaben, sich in der Weltcupspitze zu etablieren, auch erfolgt.