Mit dem Rücken zur Wand. über die schwierige Situation der Amstettner Tennisherren

Von Raimund Bauer. Erstellt am 16. Juni 2021 (02:09)

Nun ist eingetreten, was man eigentlich verhindern wollte. Der Druck ist gestiegen. Den Klassenerhalt hat man nicht mehr alleine in der Hand. Das hat diese Runde eindeutig gezeigt. Natürlich muss man immer zuerst selbst vor der eigenen Haustüre kehren.

Gegen Seebenstein, Waidhofen und gerade jetzt in Linz gab es zahlreiche Möglichkeiten, sich eine bessere Ausgangsposition zu schaffen. Laut Teammanager Christian Lindenhofer fehlte es an Abgebrühtheit in den entscheidenden Momenten.

Aber es gibt auch noch eine zweite Komponente, die gegen Ende der Meisterschaft immer mehr schlagend wird. Nämlich die Auslosung, und die daraus resultierende Verzerrung des Bewerbes. Eigentlich alle Teams bedienen sich Legionäre, die - nona - Geld Kosten.

Sind nach den ersten Runden die Pflichtpunkte geholt, die Positionen quasi bezogen, wird gespart, tritt man mit einem schwächeren Team an. Auch kommen Verletzungen dazu, die erneut ein Auffüllen des Kaders zur Folge haben. So ist es am Ende auch Pech, wenn man zu Beginn gegen die Top-Teams der Liga antreten muss, und die direkte Konkurrenz in den letzten Runden auf billige Punkte hoffen darf.