Neuer Trainer, neues Glück?. Andreas Fröhlich über die Trainerwechsel in der 2. Klasse Ybbstal.

Von Andreas Fröhlich. Erstellt am 17. Juli 2018 (02:14)

Die neue Saison in der 2. Klasse Ybbstal kommt in Windeseile und mit ihr kommt eine Vielzahl an neuen Trainern. Gleich acht Teams wechselten im Sommer bereits den Trainer aus.

Am Freitag dann der Paukenschlag. Opponitz-Trainer Martin Elser reite sich in die lange Schlange der nunmehrigen Ex-Trainer ein. Nun steht Opponitz also zum Beginn der Vorbereitung ohne Trainer da. Das ist ein Umstand, den man sich in Opponitz natürlich nicht wünschte. In der Tat hätte der Abgang von Elser recht leicht verhindert werden können.

Hätte man das Ultimatum erfüllt und Elser das „Okay“ gegeben, einen neuen Innenverteidiger für ein halbes Jahr zu holen, hätte man noch immer einen fachlich kompetenten Trainer und dazu einen verbesserten Kader. Sportlich fällte man in Opponitz also eine zumindest fragwürdige Entscheidung.

Auf der anderen Seite konnte man so immerhin die eigentlich gute Stimmung bei einigen arrivierten Spielern und älteren Vereinsmitgliedern aufrecht erhalten, die sich hinter vorgehaltener Hand wohl gegen den von Elser gewünschten dritten Legionär gestemmt hatten. Im Dienste der Vereinsphilosophie und der guten Stimmung im Club, nimmt man es in Opponitz also auch in Kauf, sportlich eventuell im Mittelfeld der Ybbstalklasse zu versinken.