Ausblick auf den Hexenkessel. über Katharina Hubers Weg nach oben.

Von Michael Bouda. Erstellt am 23. Dezember 2020 (02:19)

Heimrennen zählen zweifelsfrei zu den Highlights jedes Skifahrers. Ob (früher) der Hexenkessel in Schladming für Marcel Hirscher oder jener in Zagreb für Ivica und Janica Kostelic.

Katharina Hubers Heim-Weltcup am Semmering könnte heuer nicht weiter von einem Hexenkessel entfernt sein. Corona sorgt für Ruhe und Besinnlichkeit am nachweihnachtlichen Zauberberg.

Das ist bitter für die Spitzenathletin aus St. Georgen/Reith. Mit einem Top-Ten- und einem Top-15-Platz im Weltcup hat sie heuer bereits ihr Können unter Beweis gestellt. Mit den hervorragenden Ergebnissen bei den stark besetzten Europacup-Rennen bestätigte sie ihre Form.

Huber ist am Semmering viel zuzutrauen – sowohl im Slalom als auch im Riesentorlauf. Und wenn die 25-Jährige so weitermacht, sich in der Gruppe der besten Skifahrerinnen der Welt festbeißt, dann ist immerhin für 2021 alles angerichtet. Wenn vielleicht umso mehr Fans auf den Zauberberg strömen, um für einen Hexenkessel für „ihre“ Kathi zu sorgen.