Veränderung der Vorzeichen. Über die Situation in der 2. Klasse Ybbstal.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 15. Oktober 2019 (02:41)

Die 2. Klasse Ybbstal sorgt in der neuen Saison für einige Überraschungen. Während Göstling vom Mauerblümchen zum Titelaspiranten mutierte, haderte Aschbach bisher mit ihren schlechten Lauf. Hingegen verschob sich Ybbsitz vom erweiterten Favoritenkreis zum Titelmitfavoriten.

Vor der Spielzeit hätte niemand damit gerechnet, doch ein genauer Blick auf die Kaderzusammenstellung zeugt für den Unterschied. Ybbsitz setzte auf den Kader der Vorsaison, der immerhin im Spitzenfeld blieb. Allhartsberg war überragend, doch das erste Verfolgerfeld war lediglich von drei Punkten getrennt. Mittendrin eben Ybbsitz, die mit der Arbeit kontinuierlich weitermachten. Auf der anderen Seite der Vorjahresdritte Aschbach. Die Abgänge von Tom und Leo Zefi sowie Michael Peter Beer konnten nicht dementspechend ersetzt werden. Dann kam auch noch das fehlende Spielglück hinzu. Dabei begann die Saison mit einem knappen Erfolg über Ferschnitz und die Richtung stimmte. Doch danach folgte der Einbruch. Zumindest gelang der Truppe jetzt wieder ein Erfolg gegen Sonntagberg, um das angeknackste Selbstvertrauen wieder zu stärken. Aus dem Vorhaben „Kampf um den Meistertitel“ hat sich Aschbach aber verabschiedet. Die Vorzeichen haben sich somit verändert.