Verkehr ist selbstgemacht. Über die Verkehrsproblematik im Waidhofner Ortsteil Zell.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 26. Februar 2020 (04:34)

Der Verkehr auf der Zell war ein zentrales Thema des „Bürgermeister vor Ort“-Termins im Gasthaus Moshammer. Dass zu viele Autos den dicht bewohnten Ortsteil – teilweise viel zu schnell – durchqueren, lässt sich nicht bestreiten.

Wie der Stadtchef richtig sagt, muss die Durchfahrt durch die Zell so unattraktiv wie möglich gemacht werden. Tempo-20 wäre eine Lösung, eine Einbahn eine andere. Letztere würde das Verkehrsaufkommen zwar verringern, allerdings wohl auch den Verkehr in die andere Richtung beschleunigen.

Ganz wichtig ist hier einmal die Bewusstmachung, dass der Verkehr auf der Zell großteils von den Zellern selbstgemacht ist. Es braucht also ein Umdenken bei den Bewohnern, damit sie nicht immer die kürzeste Strecke durch den Ortsteil fahren. Dass viele Zeller für kürzeste Wege das Auto nehmen, ist eine weitere Tatsache. Würden diese zu Fuß, mit dem Rad oder dem Citybus zurückgelegt, ließe sich das Verkehrsaufkommen um ein Vielfaches verringern.