Plaudernetz Waidhofen an der Ybbs ist gestartet. Sozialprojekt von Jugendgemeinderätin Silvia Hraby nimmt Betrieb auf. Freiwillige Gesprächspartner haben ein offenes Ohr. Sozialamt am Magistrat stellt Kontakt her.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 18. Februar 2021 (05:26)
Birgit Fabian (Referat Familie, Jugend und Soziales), Bürgermeister Werner Krammer, Vizebürgermeister Armin Bahr und Gemeinderätin Silvia Hraby verbinden Menschen mit dem Plaudernetz.
Magistrat/Michels

Gerade jetzt, wo Abstandhalten großgeschrieben wird, will Waidhofen die Menschen mit einem „Plaudernetz“ verbinden. Das Projekt, das auf Initiative von Jugendgemeinderätin Silvia Hraby (ÖVP) ins Leben gerufen wurde (die NÖN berichtete), soll Menschen in Kontakt bringen, die gerne mit jemandem plaudern möchten.

Sozialamt vermittelt Plauderpartner

Wie findet man einen Plauderpartner? Wer das Bedürfnis hat, sich auszutauschen, oder einfach mit jemandem plaudern möchte, ist beim Plaudernetz genauso richtig, wie jemand, der sein offenes Ohr anbieten möchte.

Die Koordination funktioniert ganz einfach über das Telefon. Unter der Nummer 07442/511240 sind von Montag bis Donnerstag, 8–12 sowie 13–15 Uhr, Mitarbeiterinnen des Sozialamtes erreichbar, die die Anrufe vertraulich entgegennehmen und die Kontakte an Silvia Hraby weiterleiten. Sie kümmert sich dann darum, die Gesprächspartner miteinander zu verbinden.

„Die Freiwilligen, die sich für Telefonate zur Verfügung stellen, haben keine psychologische Ausbildung. Es geht hier wirklich darum, unbeschwert miteinander zu plaudern“, erklärt Hraby. Auch Vizebürgermeister Armin Bahr zeigte sich begeistert von der Idee. „Ich stelle mich natürlich auch gerne als Gesprächspartner zur Verfügung“, sagt der Vizebürgermeister. „Jetzt geht es einmal mehr darum, füreinander da zu sein. Dieses Angebot ist eine wunderbare Möglichkeit, unsere Services in dieser Zeit auszubauen und zu ergänzen“, unterstützt Bürgermeister Werner Krammer die Aktion. Er bedankte sich bei Silvia Hraby für die Organisation des Plaudernetzes.