Konradsheimer versorgten 1600 Wanderer „schöpfungsfreundlich“. Konkretes Umweltbewusstsein bewies die Pfarre Konradsheim (Gemeinde Waidhofen/Ybbs) – sie versorgte kürzlich gleich 1600 Wanderer „schöpfungsfreundlich“.

Erstellt am 26. August 2013 (14:37)
Die Pfarre Konradsheim versorgte 1600 Wanderer »schöpfungsfreundlich«. Schon die Kinder halfen fleißig mit. Anschließend genossen sie die Gaben der Natur - selbstverständlich aus der Region. Der Erwachsene ist Erwin Burghofer, Pastoralassistent der Pfarre. Umweltpreis_Konradsheim_Gruppen.jpg: Bildzeile wie oben - mit Pfarrer Franz Obermayr, der im September in den Ruhestand tritt.
NOEN, Wolfgang Zarl
Beim traditionellen Wandertag der Landjugend errichtete die Pfarre eine „nachhaltige Jausenstation“. Nur regionale Produkte wie Most, Apfelsaft, Speck, Schafkäse, Bauernbrot und Äpfel, keine Wegwerfbecher, sondern Gläser, gut beschriftete Mülltrennung, meditative Texte aus dem Sonnengesang des heiligen Franziskus. Bereits im Sonntagsgottesdienst wird der Gedanke der „Schöpfungsfreundlichkeit“ immer wieder aufgegriffen. Damit präsentiert sich die Pfarre schon als ernsthafter Kandidat für den Umweltpreis der Diözese St. Pölten in Kooperation mit dem Land Niederösterreich. Pastoralassistent Erwin Burghofer sagt: „Da liegen wir mit Papst Franziskus voll auf einer Linie.“
 
Der Umweltpreis wird in drei Kategorien in Kooperation mit dem Land Niederösterreich vergeben: schöpfungsfreundliche Pfarrfeste, Energieeindämmung und Bildung. Anmeldeschluss ist der 30. September 2013. Die Preisvergabe ist Ende November in St. Pölten, dabei werden ua. Bischof Klaus Küng und Umweltlandesrat Stephan Pernkopf erwartet. Infos unter www.ka-stpoelten.at
 
Fortsetzung findet der Gedanke der Schöpfungsfreundlichkeit in Konradsheim übrigens in einer Veranstaltung des Katholischen Bildungswerkes der Pfarre zum Thema „Der ökologische Fußabdruck – ein neues Bild der Erde!“ am 10. Oktober um 19.30 im Haus Konradsheim.