Kultur vom Schloss bis zum Wasser. Zum vierten Mal präsentieren Mostviertel Tourismus und Eisenstraße ihre besonderen KunstSchauplätze am Land.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 12. Mai 2017 (04:56)
NOEN, Eplinger
Cellistin Julia Schwendinger, Claudia Polt (Mostviertel Tourismus), Suzie Heger (Lunz), Andreas Purt (Mostviertel Tourismus), Christa Eppensteiner (Wieselburg-Land), Vizebürgermeisterin Heide Maria Polsterer (Sonntagberg), Ernst Gerstl (Reinsberg), Hannes Mayrhofer (Kulturvernetzung), Eisenstraße-Obmann Andreas Hanger, Josef Kammerer (Scheibbs), Barbara Eigner (Lunz), Thomas Bieber (Waidhofen), Leopoldine Raab (Wieselburg-Land), Sarah Riegler, Raimund Holzer und Bürgermeisterin Christine Dünwald (alle Scheibbs) (v.l.) präsentierten den neuen kulturglut-Folder bei der Stadtmole in Scheibbs.

Ob die Seebühne in Lunz, die Burgarena in Reinsberg, die Schlösser in Neubruck, Weinzierl, Ernegg und Waidhofen, die Basilika am Sonntagberg oder die Stadtmole in Scheibbs – sie alle haben etwas gemeinsam: Diese Schauplätze sind echte Kulturgüter und bieten ein ganz besonderes Ambiente. Ein Ambiente, das für Kunst und Kultur wie geschaffen ist. Ein Ambiente, das Künstler und Publikum gleichermaßen in den Bann ziehen kann.

„Jeder Standort hat seine Identifikation und Besonderheit. Die gilt es zu fördern und vor allem gemeinsam zu vermarkten. Das ist Regionalentwicklung, von der wiederum alle gemeinsam profitieren“, so Eisenstraße-Obmann Andreas Hanger anlässlich der diesjährigen Präsentation des neuen kulturglut-Folders im Scheibbser kultur.portal. Zum vierten Mal haben Mostviertel Tourismus GmbH und die Eisenstraße NÖ ihre besonderen „KunstSchauplätze am Land“ – so der Untertitel des Folders – unter dem Titel „kulturglut“ zusammengefasst.

Verbindung von Kultur und Tourismus

In einer Auflage von 10.000 Stück wird der Folder, dessen Cover heuer die Burgarena Reinsberg ziert, in der Region und darüber hinaus verteilt. Parallel dazu hat die Mostviertel Tourismus GmbH besondere touristische Angebote mit acht regionalen Partnern entwickelt.

„Wir sehen immer mehr, dass die Verbindung zwischen touristischen und kulturellen Angeboten bei den Gästen auf positives Echo stößt. Das Geschäftsfeld Genuss, Kulinarik und Kultur wird immer wichtiger“, bestätigt auch Tourismus-Geschäftsführer Andreas Purt. Im Vorjahr kletterten die Nächtigungszahlen im Mostviertel nach acht Jahren erstmals wieder über die Millionengrenze.

Starke Wintersaison soll fortgeführt werden

Und auch die Wintersaison 2016/17 hat ein deutliches Plus ergeben. „Diese gute Stimmung wollen wir in den Sommer mitnehmen“, sagt Purt und erzählt mit Stolz, dass es schon am ersten Wochenende, an dem die „Wilde Wunder Card 2017“ ausgegeben wurde, über 200 Nutzungen gab. Auch einige Kulturanbieter sind Partner der „Wilden Wunder Card“.

Umrahmt wurde die Präsentation des kulturglut-Folders durch Josef Kammerer, Gründer des „Schauspiel Scheibbs“, der eine literarisch-künstlerische Einordnung von Scheibbs zum Besten gab, während Musikschullehrerin Julia Schwendinger für gefühlvolle Celloklänge zwischen den Ausführungen der einzelnen KunstSchauplatz-Protagonisten sorgte.