Kurzfilme in der Waidhofner Filmbühne. Erstes Kurzfilmfestival des Vereins Filmzuckerl am 16. Oktober. Jury und Publikum küren Sieger.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 27. September 2020 (05:58)
Der Kurzspielfilm „Entschuldigung, ich suche den Tischtennisraum und meine Freundin“ von Bernhard Wenger ist beim Kurz.Film.Zuckerl zu sehen.
Wenger, Antonova

Am Freitag, 16. Oktober, lädt der Verein Filmzuckerl zum Kurz.Film.Zuckerl in die Filmbühne Waidhofen. Bei dem Kurzfilmfestival, das heuer zum ersten Mal über die Bühne geht, werden zwölf österreichische Kurzfilme zur Aufführung gelangen. Insgesamt wurden 50 Filme für das Kurzfilmfestival eingereicht. Der Verein Filmzuckerl hat daraus zwölf Filme ausgewählt und ein abendfüllendes Programm zusammengestellt.

Regisseurin Ani Antonova steuert den Animationsfilm „The Outlander“ bei. Auf die besten Filmbeiträge warten Preise.
Wenger, Antonova

Längere Spielfilme, wie „Fischstäbchen“, „Ganz schön umständlich“, „Entschuldigung, ich suche den Tischtennisraum und meine Freundin“ und „Ene Mene“ sind dabei ebenso zu sehen wie kürzere („Frisch“ ) oder Kürzestfilme („Freiland“, „Arise“). Mit „Regionalitäten“ und „Spinnenflug“ hat man zwei Experimentalfilme, mit „The Outlander“ einen Animationsfilm und mit „Beim Kirtag ziehen sich alle nur das Dirndl an“ eine Kurzdoku im Programm.

Beschlossen wird der Abend vom Musikvideo „Defamation of Personality“ der Band Bagage. Im Rahmen des Kurz.Film.Zuckerl werden zwei Preise vergeben. Den mit 1.000 Euro dotierten Hauptpreis vergibt eine Fachjury, bestehend aus Schauspieler Manuel Rubey, Regisseurin Nina Kusturica, Cutter Gernot Grassl, Tonmeister Andreas Hamza und Filmkritikerin Alexandra Zawia. Den von der Stadt Waidhofen zur Verfügung gestellten und mit 800 Euro dotierten Publikumspreis vergeben die Zuschauer.

Da weniger Sitzplätze verfügbar sind, wird empfohlen, Vorverkaufskarten zu sichern.