Projekte aus dem Ybbstal erhielten Gold. Ybbsitz, St. Leonhard und St. Georgen/Reith überzeugten bei Projektmarathon.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 23. März 2019 (05:00)
NÖN
Johanna Adelsberger (4.v.l.) und Stefan Hochauer (Mitte) von der Landjugend St. Georgen/Reith konnten sich über Gold für ihr Projekt „naTurnen im Garten“ freuen. Anna Haghofer, Erwin Hames-eder, Johannes Schmuckenschlager, Stephan Pernkopf, Alexander Bernhuber, Christian Freibauer und Gerald Wagner (v.l.) gratulierten.

Gleich dreimal regnete es am Tag der Landjugend Gold für die Jugendlichen des Ybbstals: Die Landjugend-Gruppen Ybbsitz, St. Georgen/Reith und St. Leonhard/Walde wurden am vergangenen Samstag in Wieselburg für ihre im Vorjahr umgesetzten Projekte mit Gold ausgezeichnet.

79 Gruppen stellten sich Herausforderung

Umgesetzt wurden diese prämierten Projekte im Rahmen des LJ-Projektmarathons. Bei diesem müssen die Jugendlichen gemeinsam – ganz dem Motto der Landjugend „WIR gewinnt“ entsprechend – in exakt 42,195 Stunden eine ihnen gestellte Aufgabe umsetzen. Wie diese Aufgabe aussieht, wird im Vorfeld von einem Projektbetreuer der Landjugend und der zuständigen Gemeinde beschlossen und bis zum Tag der Ausführung geheim gehalten.

79 Gruppen aus ganz Niederösterreich stellten sich heuer dieser Herausforderung. Sie gestalteten Freiluftklassen, drehten einen Imagefilm oder produzierten einen Apfelsaft.

Sophie Balber

Ähnlich herausfordernde Aufgaben mussten auch die Jugendlichen aus dem Ybbstal bewältigen. In Ybbsitz bauten rund 30 Landjugend-Mitglieder einen Pumptrack für den Ybbstalradweg. Die Jugendlichen errichteten eine sechs Meter breite
„Buglbahn“ für Radfahrer, schütteten Hügel aus Schotter auf und gestalteten dazugehörige Hinweisschilder. Auch kreativ gestaltet wurde die Radanlage von den Jugendlichen.

Die Jugendlichen aus St. Leonhard/Walde gestalteten den Pfarrgarten der Gemeinde neu. Sie errichteten für diesen „Garten der Begegnung“ Plätze zur Erholung, bauten Rabatten für Blumen, stellten einen Zaun auf und schütteten Schotterwege auf.

In St. Georgen/Reith verwandelten die Landjugend-Mitglieder den Schulgarten in 42 Stunden in einen Turngarten. Sie bauten einen Rundbogen für den Garteneingang, eine Sitzgelegenheit, ein Sonnensegel, errichteten Wege, ein Bohnentipi und ein Hochbeet und pflanzten eine Naschhecke.

Alle drei Landjugend-Gruppen wurden für ihre Mühen mit Gold prämiert und können sich nun über eine Belohnung von je 200 Euro freuen.

Sophie Balber