Literatur belebt Stadt Waidhofen. Literaturvermittlerin Petra Forster zieht mit LeseWerkstadt Waidhofen in Ölberggasse am Hohen Markt.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 22. Januar 2020 (04:23)
Die Waidhofner Jurymitglieder freuen sich über die erste Gründerin im Stadtzentrum im Zuge des LEADER-Projekts: Eisenstraße-Projektleiterin Bettina Rehwald, riz-up-Gründerberater Gregor Haslinger, Stadtmarketing-Obmann Fritz Hölblinger, Barbara Pirringer (P&R), Innenstadtkoordinator Johann Stixenberger, Wirtschaftsstadtrat Peter Engelbrechtsmüller, Wirtschaftskammer-Bezirksstellenobmann Gottfried Pilz, Gründerin Petra Forster, Bürgermeister Werner Krammer und Alexander Kettner (Magistrat Waidhofen) (v.l.).
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Beim Neujahrsempfang hatte Bürgermeister Werner Krammer bereits anklingen lassen, dass im Rahmen der Initiative „Gründung findet Stadt“ ein kreatives Projekt in ein leer stehendes Geschäftslokal am Hohen Markt in Waidhofen einziehen werde.

Es handelt sich dabei um Literaturvermittlerin Petra Forster. Die Gaflenzerin wird in der Ölberggasse ihre Geschäftsidee „Die LeseWerkstadt Waidhofen a/d Ybbs“ realisieren.

Bei der Projektpräsentation gab die Gründerin eine Kostprobe aus einem Papier-Theaterstück.
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Seit bereits drei Jahren ist Forster als Literaturvermittlerin in Kindergärten und Schulen erfolgreich unterwegs. Nun verlegt sie ihre Werkstatt, die sie bislang in Weyer hatte, nach Waidhofen. „Die Werkstatt, in der ich an Papierbühnen und Schattentheater arbeite, soll auch als Treffpunkt der Literatur dienen“, sagt die Gründerin. „An bestimmten Tagen ist die Werkstatt geöffnet und kann von den Kleinen und Großen als Ort zum Geschichte-Lauschen beziehungsweise Vorlesen besucht werden.“ Weitere Veranstaltungsideen sind in der Entwicklungsphase.

Das LEADER-Projekt „Gründung findet Stadt“ ist ein Kooperationsprojekt der Eisenstraße NÖ mit den regionalen Zen tren Wieselburg, Purgstall, Scheibbs und Waidhofen. Ziel der Initiative ist es, gemeinsam mit riz up, der Gründeragentur des Landes NÖ, sowie der Wirtschaftskammer NÖ die Leerstände in den Ortszentren zu minimieren und die Gründerquote zu heben.

Bis November 2020 sollen in den vier Gemeinden jeweils fünf Gründer mit einer professionellen Begleitung sowie Sachleistungen von bis zu 7.500 Euro unterstützt werden. Die ersten Tickets gingen an Michael Lindner (Co-Working-Space Wieselburg), Irene Hinterhofer (ProMami Scheibbs), Ingrid Hödl (Stadtcafé Scheibbs), Elisabeth Bayerl (Friseursalon „HAIRRICHTN“ Wieselburg) und Barbier Junei Azzr (Scheibbs). Petra Forster ist die erste Gründerin, die im Rahmen der Initiative in Waidhofen ein Projekt realisiert.