Ende der Geburtshilfe: "Können auf Abteilung nicht verzichten"

Erstellt am 15. Juli 2022 | 10:25
Lesezeit: 2 Min
New Image
Foto: WVP
Waidhofens Stadtvertreter rund um Bürgermeister Werner Krammer wollen sich für Wiederaufnahme der Geburtshilfe im Landesklinikum einsetzen.
Werbung
Anzeige

Gestern Donnerstag

über das vorübergehende Aus der Geburtshilfe im Landesklinikum Waidhofen. Als Grund dafür wurde akuter Ärztemangel angeführt.

Die Stadt Waidhofen zeigte sich über die Entwicklung erschüttert. "Die Geburtshilfe im Landesklinikum Waidhofen ist von enormer Bedeutung für die gesamte Region. Wir können auf diese Abteilung hier nicht verzichten. Sie ist eine grundlegende Voraussetzung für unser Leben voller Möglichkeiten“, betonte Stadtchef Werner Krammer. 

Viel Vertrauen in medizinisches Personal

Viele Eltern würden sich gerne an wunderbare Momente in familiärer Atmosphäre erinnern, die sie auf der Geburtenstation des Landesklinikums verbracht haben. Wie auch Bürgermeister Werner Krammer selbst. „Drei meiner Kinder erblickten an diesem Ort das Licht der Welt. Werdende Eltern knüpften bereits im Geburtsvorbereitungskurs den ersten Kontakt zur Geburtenstation und gewannen viel Vertrauen dank der hervorragenden Arbeit der Hebammen und der Gynäkologinnen und Gynäkologen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass diese Möglichkeit für die Waidhofnerinnen und Waidhofner auch in Zukunft bestehen bleibt und keine weitere temporäre Aussetzung mehr stattfinden wird.“

Das Einzugsgebiet des Klinikums reicht vom Bezirk Waidhofen/Ybbs, Amstetten, Scheibbs bis zu den Bundesländern Oberösterreich und Steiermark. „Wir appellieren an die NÖ Landesgesundheitsagentur, hier eine rasche und akzeptable Lösung zu finden. Die Wiederaufnahme der Geburtshilfe in Waidhofen/Ybbs ist absolut notwendig und gerechtfertigt“, sind sich Bürgermeister Werner Krammer und Vizebürgermeister Armin Bahr einig.

Werbung