Hans Wurzer erstmals als Pfarrer in Opponitz eingesetzt

Erstellt am 16. September 2020 | 04:23
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Dechant Herbert Döller (rechts) überreichte dem neuen Opponitzer Pfarrer Hans Wurzer feierlich das Evangelienbuch.
Foto: Lugmayr
Hans Wurzer als Pfarrer eingesetzt. Er ist auch Tormann der Priester Nationalelf.
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Nicht als Moderator, wie angekündigt, sondern als Pfarrer mit allen Rechten und Pflichten wurde Hans Wurzer am Sonntag im Rahmen der Sonntagsmesse in der Pfarrkirche Opponitz eingesetzt.

Der Waidhofner Stadtpfarrer Dechant Herbert Döller überreichte Wurzer vor der Messe symbolisch den Schlüssel zur Kirche und während der Sonntagsmesse feierlich das Evangeliar. Ein Ensemble der Blasmusikkapelle und der Kirchenchor umrahmten den Gottesdienst, zu dem auch Freunde aus der Pfarre Ybbs, der Wurzer in den vergangenen 16 Jahren vorgestanden ist, gekommen waren. Wurzer lud in seiner Ansprache alle Teile der Bevölkerung ein, mit ihm gemeinsam das Pfarrleben zu gestalten.

Als erste Änderung gab er bekannt, dass ab sofort eine Mittwochmesse eingeführt wird, sodass zusätzlich zu den Freitags- und Sonntagsgottesdiensten auch zur Wochenmitte gemeinsam gefeiert werden kann. Unbekannter ist Wurzer in Opponitz keiner. In jungen Jahren war der spätberufene Priester als Holzknecht in einem Opponitzer Forstgut tätig gewesen. In den vergangenen Jahren hatte er mehrmals in Opponitz bei Festen Freiluftmessen mit den Opponitzern gefeiert. Überregional hat sich Wurzer auch als Tormann der Priester Fußballnationalmannschaft, mit der er 2018 Platz sechs bei der EM in Brescia (Italien) erreicht hat, einen Namen gemacht.

Die Bevölkerung zeigte sich erfreut über den neuen Pfarrherren, hatte man doch allgemein nach der Pensionierung von Pfarrer Alois Penzenauer nicht mehr damit gerechnet, einen eigenen Pfarrer zugewiesen zu bekommen. „Dieser Priester ist einer von uns, ein Mann Gottes und des Volkes, das spürt man sofort“, meinte eine junge Frau bei der Agape.

Seine Ybbser Freunde verabschiedeten sich – teils in Tränen – mit dem Lied „Wahre Freundschaft“ und versprachen, künftig jedes Jahr zu Kirtag nach Opponitz zu kommen.

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