Fasten- und Pilgerhaus verdoppelte Nächtigungszahlen. Das Fasten- und Pilgerhaus verzeichnete im Jahr 2018 insgesamt 3.200 Nächtigungen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 02. März 2019 (04:00)
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Eisenstraße-Obmann Andreas Hanger, Fastengast Tatyana Klein aus München und Bürgermeister Gerhard Lueger (v.l.) gratulierten den beiden Geschäftsführerinnen Petra Gassner (2.v.l.) und Ulrike Ginzler (Mitte) zum abermaligen Nächtigungsplus.

Das Fasten- und Pilgerhaus in Maria Seesal hat seine Nächtigungszahlen seit der Eröffnung im Jahr 2014 verdoppelt. Im Jahr 2018 verzeichnete der direkt neben der Wallfahrtskirche Maria Seesal in der Schmiedegemeinde Ybbsitz gelegene Betrieb 3.200 Nächtigungen.

Ein Trend ist dabei laut den Geschäftsführerinnen Ulrike Ginzler und Petra Gassner bemerkbar: „Natürlich genießen unsere Fastengäste die Ruhe und die Entschleunigung in unserem Haus. Aber schnelles Internet wird immer wichtiger, damit sich Geschäftsleute am Abend oder in der Früh mit ihrem Team verbinden können. Auch das Streamen von TV-Angeboten wird von unseren Gästen nachgefragt“, verraten die beiden Fastenhaus-Betreiberinnen.

In den nächsten Wochen werde ein konkreter Zeitplan erstellt, um auch Maria Seesal und die gesamte Katastralgemeinde Schwarzois an das Breitbandnetz anzuschließen, berichteten der Ybbsitzer Bürgermeister Gerhard Lueger und Eisenstraße-Obmann Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger bei einem Besuch im Fasten- und Pilgerhaus. „Glasfaser ist für Tourismusbetriebe heutzutage ganz entscheidend“, sagt Andreas Hanger, der sich selbst als großer Fastenfan zu erkennen gibt.

Über 30 Fastenkurse wickeln Ulrike Ginzler und Petra Gassner mit ihrem siebenköpfigen Team pro Jahr ab. Die Fastenschar ist längst international, auch aus Deutschland und der Schweiz kommen die Stammgäste. „Ich bin bereits zum dritten Mal in Maria Seesal und genieße die wunderschöne Natur und die Betreuung im Haus. Es ist für mich Urlaub für Körper und Geist“, erzählt die Unternehmerin Tatyana Klein aus München.

Das Fasten- und Pilgerhaus verfügt über 35 Betten. Die Pilger am oberösterreichischen Mariazellerweg sind neben den Fastengästen eine weitere Zielgruppe. „Unsere Gäste bringen auch viel Wertschöpfung in die Region, weil man sich nach dem Fasten gerne etwas gönnt – etwa bei einem Einkauf in Ybbsitz oder in Waidhofen“, meinen die Betreiberinnen.