Mehr Platz für Räder. Stadt und Radlobby installieren 40 neue Radabstellplätze an zehn Standorten in der Waidhofner Innenstadt.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 01. April 2014 (23:59)
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Vertreter der Stadt und der Radlobby nach erfolgreichem Aufbau: Peter Provaznik, Innenstadtkoordinator Johann Stixenberger, Stadtrat Franz Sommer, Martin Schwarenthorer, Herbert Haidler, Gunnar Scholz, Gemeinderat Martin Dowalil, Bürgermeister Wolfgang Mair, Stadtrat Alfred Beyer und Vizebürgermeister Martin Reifecker (v.l.).
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Von Andreas Kössl

Das Fahrradfahren gewinnt in Waidhofen zunehmend an Popularität. An einigen Plätzen mangelte es aber bisher an geeigneten Radabstellanlagen bzw. haben manche Abstellplätze dem Räderansturm oft nicht standhalten können.

Die Zahl der Radabstellplätze zu erhöhen, hat sich die Radlobby Waidhofen deshalb unter anderem auf ihre Fahnen geheftet. „Um den Alltagsradverkehr zu fördern, ist es wichtig, eine ausreichende Anzahl an Radständern gleichmäßig verteilt in der Innenstadt zu haben“, sagt Radlobby-Obmann Gunnar Scholz. Nur dann würden sie von den Fahrradfahrern auch angenommen.

40 neue Radabstellplätze an zehn Standorten

Dem Wunsch der Radaktivisten wurde nun seitens der Stadt nachgekommen. Seit vergangener Woche gibt es 40 neue Radabstellplätze an zehn Standorten in der Waidhofner Innenstadt. Dabei wurden neue Standorte mit den spiralförmigen Radständern ebenso bestückt wie bereits vorhandene aufgerüstet.

Im Zuge eines Aktionstages haben Mitglieder der Radlobby in Abstimmung mit dem Waidhofner Stadtmarketing und vom Waidhofner Bauhof unterstützt die neuen Radständer in der Waidhofner Innenstadt aufgestellt. „Damit setzen wir ein Zeichen, dass die Stadt die Radmobilität fördert“, so Radlobby-Mitglied Stadtrat Franz Sommer. „Wir werden uns nun anschauen, ob wir mit diesen Radständern auskommen“, ergänzt Radlobby-Mitglied Verkehrsstadtrat Alfred Beyer (SPÖ). „Wenn nicht, werden wir die Abstellplätze noch erweitern.“

10.000 Euro für neue Radständer

„Ein Dankeschön an Franz Sommer für die Vorbereitung und Organisation mit dem Bauhof und der tatkräftigen Unterstützung durch Mitglieder der Radlobby bei der Montage der Radständer“, bedankte sich Bürgermeister Wolfgang Mair bei allen Beteiligten.

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Seitens der Stadt investiert man rund 10.000 Euro in diese Radabstellplätze. Diese Investition hätte sich dank der Unterstützung durch Sponsoren noch etwas verringert, so Mair. Sponsoren wurde die Möglichkeit eingeräumt, ihr Logo auf den Radständern anzubringen.

„Die Radständer sind ein wichtiger erster und toller Schritt“, sagt Radlobby-Obmann Scholz. „Wir als Radlobby erkennen, dass es der Stadt ein Anliegen ist, den Radverkehr zu fördern.“ Der Radlobby ist es wichtig, dass die neuen Radständer räumlich nicht auf Kosten der Fußgänger, sondern auf Kosten der Kraftfahrzeuge gehen. „Jeder Radfahrer braucht lediglich ein Zehntel des Platzes eines Pkw“, sagt Scholz. „Außerdem kauft ein Radfahrer garantiert vor Ort ein.“

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