Techniker der Zukunft werden in Ybbsitz ausgebildet. Die Mittelschule Ybbsitz hat seit einem Jahr einen naturwissenschaftlichen und technischen Schwerpunkt. Das Land NÖ will Pilotprojekt jetzt um weitere Standorte erweitern.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 05. Oktober 2019 (04:04)
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Bildungsdirektor Johann Heuras, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und der Präsident der Industriellenvereinigung Thomas Salzer (Mitte, v.l.) besprachen mit NMS-Ybbsitz-Direktor Leo Lugmayr (r.) und Erika Frühwald (l.) von der Pädagogischen Hochschule NÖ den Ausbau der „MINT-Schulen“ in NÖ. NLK Pfeiffer

Im letzten Schuljahr wurden im Rahmen eines Pilotprojekts sechs Schulen in fünf Regionen zu sogenannten „MINT-Mittelschulen“ ernannt. MINT steht dabei für die Abkürzung der Schwerpunktfächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Auch die NÖ Mittelschule Ybbsitz darf sich seit letztem Schuljahr als „MINT-Mittelschule“ bezeichnen – eine Bezeichnung, die geschützt ist.

„Diese naturwissenschaftlichen Schwerpunkte sind eine große Chance – sowohl für die Jugendlichen, als auch für unseren Industriestandort“, sagt der Präsident der Industriellenvereinigung NÖ Thomas Salzer. Die Industriellenvereinigung unterstützt die MINT-Schulen mit technischem Equipment. „Die Industriebetriebe brauchen dringend mehr Absolventen im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Für alle großen Fragen der Zukunft – sei es die Bekämpfung des Klimawandels, künstliche Intelligenz, die Entwicklung neuer Medikamente oder neue Technologien bei Autos und Smartphones – braucht es Talente aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik“, sagt Salzer.

Aus diesem Grund wollen das Land NÖ und die Industriellenvereinigung im kommenden Schuljahr die Schulstandorte mit dem Schwerpunkt Naturwissenschaft und Technik verdoppeln. Insgesamt zwölf Einrichtungen sollen dann MINT-Schulen werden.