Ein „Emil“ für Waidhofner Ortsteil Wirts

Erstellt am 28. Mai 2022 | 11:41
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8361890_ybb21wai_emil_wirts.jpg
Bürgermeister Werner Krammer, Verkehrsstadtrat Erich Leonhartsberger und Gemeinderat Christian Pechhacker (von links) übergaben der Obfrau des Mobilitätsvereins Wirts Julia Pechhacker (3. von rechts) und Obfrau-Stellvertreter Andreas Pechhacker (2. von links) den nagelneuen „Emil“.
Foto: Magistrat
Elektro-Bus für Kindergartentransport und bedarfsorientierte Mobilität.
Werbung
Anzeige

Nach Windhag, Konradsheim und St. Georgen/Klaus hat nun auch der Ortsteil Wirts einen eigenen E-Dorfbus – einen sogenannten „Emil“ – zur gemeinschaftlichen Verwendung bekommen.

Das Emil-System beruht auf ehrenamtlichen Fahrern. Um es umzusetzen, wurde auch in Wirts ein eigener Mobilitätsverein gegründet. Als Obfrau fungiert Julia Pechhacker, ihr Stellvertreter ist Andreas Pechhacker. Die Emil-Fahrer in Wirts führen den Kindergartentransport sowie bedarfsorientierte Fahrten, die nicht durch den bestehenden öffentlichen Verkehr abgedeckt sind, für die Vereinsmitglieder durch.

Die Stadt Waidhofen stellte dem Verein dafür einen Opel Vivaro-e Kombi L zur Verfügung, den die Fahrer an den Wochenenden auch privat nutzen können. Die Nutzungsvereinbarung wurde in der letzten Sitzung des Waidhofner Gemeinderats abgesegnet.

Mit den „Emil“-Bussen möchte die Stadt Waidhofen alternative Mobilitätsangebote in den Ortsteilen schaffen. „Gerade im ländlichen Raum ist es oft schwierig und vor allem kostenintensiv, flächendeckend ein lückenloses öffentliches Mobilitätsangebot zur Verfügung zu stellen“, sagt Bürgermeister Werner Krammer. „Hier bietet sich der Weg über bedarfsorientierte Services an, um den motorisierten Individualverkehr nach Möglichkeit zu reduzieren.“

Werbung