Busangebot ins Obere und Kleine Ybbstal wird ausgebaut. Auch Busangebot ins Obere und Kleine Ybbstal wird ab 2. September verdichtet.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 19. Juni 2019 (04:00)
VOR/Bollwein
Im Mostviertel und im Alpenvorland soll der Regionalbusverkehr um 1,2 Millionen Kilometer ausgebaut werden: Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko und VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll (v.l.).

Um 1,2 Millionen Kilometer pro Jahr soll der Regionalbusverkehr im Mostviertel und im Alpenvorland ausgebaut werden. Der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) hat den Regionalbusverkehr neu gestaltet, ab 2. September sollen die Änderungen in Kraft treten. „Profitieren werden davon rund 90 Gemeinden an 53 Regionalbuslinien. Insgesamt werden ab 2. September etwa 5,4 Millionen Kilometer an Busangeboten geliefert“, sagt Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko.

Änderungen im Ybbstal

Auch für das Ybbstal ergeben sich durch den Ausbau des Busnetzes einige Änderungen. So wird es etwa bei der Mostviertellinie MO1 künftig keine Trennung mehr in einen Sommer- und einen Winterfahrplan geben, sondern es gibt ganzjährig Schnellkurse (werktags, fünfmal pro Tag), die von Waidhofen ausgehend über Opponitz und die Große Kripp bis nach Lunz am See führen. Das Angebot der Linie zwischen Waidhofen und Hollenstein wird verdichtet. Diese verkehrt nun künftig wochentags im Stundentakt und an den Wochenenden im Zwei-stundentakt. Der letzte Bus ins Obere Ybbstal fährt sowohl wochentags als auch an Sams-, Sonn- und Feiertagen um 19.35 Uhr aus Waidhofen ab.

Für die Schüler der Landwirtschaftlichen Fachschulen Hohenlehen und Unterleiten wird jeweils an den ersten und letzten Schultagen der Woche ein Internatsverkehr zwischen Kirchberg und Hollenstein eingerichtet.

Der ehemalige MO1-Radtramper wurde mit einer neuen Liniennummer versehen und fährt nun als „Radtramper 656“ zwischen Waidhofen und Lunz, um die Radfahrer durch das Ybbstal zu bringen. Seit 1. Mai ist der Radtramper bereits an Sams-, Sonn- und Feiertagen im Einsatz (noch bis 27. Oktober), von 1. Juli bis 30. August wird der Radtramper täglich fahren.

Auch die ehemalige Linie MO3 bzw. 1660 (nunmehr Linie 650) verkehrt nun künftig wochentags stündlich zwischen Waidhofen und Scheibbs. An den Wochenenden fährt auch die Linie 650 im Zweistunden-takt.

95 Millionen Euro nimmt das Land NÖ allein in diesem Jahr in die Hand, um Bus- und Bahnangebote zu bestellen. „Wir werden uns damit aber nicht zufriedengeben, sondern auch in den kommenden Jahren kräftig investieren“, kündigt Landesrat Schleritzko an.