Große Trauer um Grande Dame des Blutspendens in Waidhofen/Ybbs

Gertrude („Gerti“) Käferbeck völlig unerwartet verstorben. Der Leitspruch „Aus Liebe zum Menschen“ war für sie gelebtes Programm.

Erstellt am 17. November 2021 | 04:08
Gerti Käferbeck
Waidhofen trauert um Gerti Käferbeck (17.06.1952–31.10.2021)
Foto: RKNÖ/Hürner

Das Rote Kreuz Waidhofen trauert um Gertrude Käferbeck, die am 31. Oktober im 70. Lebensjahr viel zu früh verstorben ist. 46 Jahre war Gerti, wie sie von ihren Freunden und Kollegen genannt wurde, ehrenamtlich beim Roten Kreuz und somit im Dienst am Mitmenschen engagiert.

1975 trat Gertrude Käferbeck dem Roten Kreuz Waidhofen bei, absolvierte die Ausbildung zur Rettungssanitäterin und versah später auch in der damals noch in Waidhofen befindlichen Rettungsleitstelle Journaldienste. Ebenso engagiert war sie im Bereich der Gesundheits- und sozialen Dienste. 1985 begann sie im Blutspendedienst mitzuhelfen und übernahm diesen schließlich 2006 als Teamleiterin. Gerade die Blutspendeaktionen sind es wohl, die man im Ybbstal untrennbar mit Gerti Käferbeck verbindet, kann man sie doch zweifelsohne als Grande Dame des Blutspendens bezeichnen.

Mit Herz, Charme, Humor und einem Paar Würstel machte sie für viele Menschen das Blutspenden nicht nur zu einem wertvollen Beitrag für unser Gesundheitssystem, sondern vor allem auch zu einem geselligen Beisammensitzen in fröhlicher Runde. Ab 2015 war Gerti Käferbeck beim neuen Leistungsbereich „Zuhause Essen“ aktiv und in den Folgejahren auch beim Seniorentreff und der Team Österreich Tafel. Egal in welchem Bereich des Roten Kreuzes, überall war Gerti mit ihrer herzlichen, humorvollen und immer hilfsbereiten Art eine gern gesehene und hoch geschätzte Kollegin. Für ihr überragendes Engagement erhielt Gertrude Käferbeck zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem die Dienstleistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold, die Verdienstmedaille in Bronze sowie die Blutspendemedaille in Bronze.

Mit Gerti Käferbeck verliert das Rote Kreuz Waidhofen nicht nur eine herausragende ehrenamtliche Mitarbeiterin, sondern vor allem einen herzensguten Menschen, eine aufrichtige Freundin und noch viel mehr ein großes Vorbild an Menschlichkeit, Verlässlichkeit und Kameradschaft.