ÖVP verliert nur in Ybbsitz. FPÖ in fünf Ybbstalgemeinden auf Platz zwei. VP-Verluste auf hohem Niveau in Heimatgemeinde von Hanger.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 18. Oktober 2017 (02:00)
NÖN/APA, APA

Im Ybbstal konnte die ÖVP von Sebastian Kurz in nahezu allen Gemeinden zulegen. Lediglich in Ybbsitz musste sie 2,3 Prozentpunkte abgeben. Mit 52,2 Prozent hat die Heimatgemeinde von Nationalrat Andreas Hanger die Nase aber immer noch weit vor den anderen Gemeinden.

Den ersten Platz erreichte die ÖVP auch in St. Georgen/Reith (46,4 Prozent), Allhartsberg (45,4 Prozent), Opponitz (44 Prozent) und Hollenstein (43,7 Prozent). Die SPÖ hält trotz Verlusten noch in Sonntagberg (34,4 Prozent) und Kematen (34,8 Prozent) Platz eins. Herbe Verluste musste sie in Hollenstein (-7,4 Prozent) und St. Georgen/Reith (-6,6 Prozent) hinnehmen.

Während die Sozialdemokraten in Hollenstein jedoch immer noch vor der FPÖ (21 Prozent) auf Platz zwei liegen, fielen sie in St. Georgen/Reith hinter die Freiheitlichen (26,2 Prozent) auf Platz drei zurück. Auch in Ybbsitz (22 Prozent), Opponitz (23,1 Prozent), Kematen (29,6 Prozent) und Allhartsberg (26,6 Prozent) stieß die FPÖ auf Platz zwei vor.

Die höchsten Zugewinne erzielte die FPÖ mit einem Plus von 10,1 Prozent in Kematen. Damit kam sie dort vor der ÖVP auf Platz zwei zu liegen, obwohl die ÖVP zulegen konnte. Die Grünen brachen in allen Ybbstalgemeinden massiv ein, am meisten in Ybbsitz (-5 Prozent), Sonntagberg (-5,1 Prozent) und Allhartsberg (-6,8 Prozent). Die NEOS kamen mit leichten Zugewinnen fast überall auf Platz vier. Nur in Opponitz und Kematen fielen die NEOS hinter die Liste Pilz auf Platz fünf zurück. Die Liste Pilz fuhr in Opponitz mit 4,9 Prozent ihr bestes Ergebnis ein.