Brunnen für Radler am Ybbstalradweg. Der Andrang an Radfahrern steigt. Opponitz reagiert mit Infrastruktur.

Von Leo Lugmayr. Erstellt am 24. Juli 2020 (04:02)
Zur Hängematte und zur Sitzbank gesellt sich neuerdings im Ortsteil Seeburg ein Trinkbrunnen. Er wird von den Radgästen bereits gerne angenommen.
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Es ist ja nicht zu übersehen: Der Andrang an Urlaubern, die den Ybbstalradweg nützen, wächst von Tag zu Tag. Die einen radeln die Strecke nach Lunz und Göstling hinauf, andere lassen sich mit Radtaxis hinaufkutschieren und fahren dem leichten Gefälle nach der Ybbs entlang hinunter und aus dem Ybbstal hinaus nach Gstadt und Waidhofen.

„Ob Radler, Mountainbiker oder Fahrer von Elektrofahrrädern, alle haben aber eines gemeinsam“, weiß der Opponitzer Bürgermeister Johann Lueger: „Sie haben Durst!“ Besonders im Sommer und bei Temperaturen über 30 Grad Celsius kann das mühsam sein. „Es gibt zwar entlang der Strecke Gasthäuser, aber nicht jeder will zum Trinken gleich eine halbe Stunde Pause machen“, sagt Lueger.

Andererseits ist es aber beschwerlich, literweise Getränke auf dem Gepäcksträger oder im Rucksack mitzuführen. „Mit dem Trinkbrunnen haben wir eine Lösung gefunden, wie sich Radler entlang der Strecke mit kühlen Getränken versorgen können. Die Bezahlung beruht auf Ehrlichkeit.“

Auch andere Infrastrukturelemente werden angesichts der Besucherzahlen nach und nach notwendig. „Auch die Toiletten im ehemaligen Bahnhof haben geöffnet, sie werden gut angenommen“, sagt Lueger.