FPÖ will mit Arbeit und Wohnen punkten. FPÖ-Spitzenkandidat Alexander Schnabel möchte zwei Mandate halten. Diesmal könnten beide Sitze besetzt werden.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 19. Januar 2020 (04:34)
Gemeinderat Alexander Schnabel geht an der Spitze der FPÖ Opponitz ins Rennen.
Kössl

Zwei Mandate erreichte die FPÖ in Opponitz 2015 bei ihrem erstmaligen Antreten auf Anhieb. Da Alexander Schnabel damals jedoch als einziger freiheitlicher Kandidat ins Rennen ging, konnte er nur einen Gemeinderatssitz übernehmen, das zweite Mandat blieb in Opponitz die letzten fünf Jahre unbesetzt.

Das soll sich nach dem 26. Jänner ändern. Diesmal tritt Schnabel, der in der Zwischenzeit innerhalb der FPÖ Karriere gemacht hat und als blauer Regionalreferent in St. Pölten arbeitet sowie als Stellvertreter von Amstettens Bezirksparteiobfrau Edith Mühlberghuber fungiert, nämlich an der Spitze eines vierköpfigen Teams an, dem auch Martin Kößl, Leopold Koch und Rudolf Blaimauer angehören. „Unser Ziel ist es, die zwei Mandate zu halten“, sagt Schnabel. „Mein persönlicher Wunsch ist natürlich, ein drittes Mandat dazuzugewinnen. Mit dem damit verbundenen Sitz im Gemeindevorstand könnte man noch viel aktiver mitgestalten.“

Als großes Thema hat sich die FPÖ Opponitz den Kampf gegen die Abwanderung aus der Gemeinde auf ihre Fahnen geheftet. Gelingen soll dies zum einen durch die Schaffung des geplanten Betriebsgebiets. Wie die NÖN berichtete, möchte die Firma Fuchs Metalltechnik aus Ybbsitz auf den sogenannten Fertsak-Gründen an der B 121 gleich nach der Ortsausfahrt Richtung Hollenstein ja ihren Werkzeugbau neu aufstellen. „Das ist der erste, ganz wichtige Schritt gegen die Abwanderung, über den sich alle Fraktionen im Gemeinderat einig waren“, sagt Schnabel. Als zweiten Schritt gelte es, Wohnraum für die Opponitzer zu schaffen, meint der FPÖ-Spitzenkandidat. „Dabei ist es sinnvoll, ein derartiges Projekt nicht dezentral, sondern im Ort zu machen“, sagt er.

Sowohl die Betriebsansiedelung als auch das Thema Wohnen finden sich auch auf der Agenda der ÖVP Opponitz. „Auch, wenn wir uns hier jetzt nicht so massiv abheben, so ist es doch wichtig, dass es eine dritte Kraft und damit politischen Pluralismus in der Gemeinde gibt“, führt Schnabel aus. „Als Opposition werden wir in der nächsten Periode sicher wieder das eine oder andere Thema aufs Tapet bringen. Grundsätzlich bieten wir uns aber an, um weiter in der Gemeinde mitzugestalten und mitzuwirken. Für die Anliegen der Bürger habe ich immer ein offenes Ohr.“