Bezirk Scheibbs: 1.510 Einsätze für die Gelben Engel im Jahr 2021

50 Einsätze mehr für die ÖAMTC-Pannenfahrer aus Scheibbs als im ersten Corona-Jahr. Steigerung etwas unter NÖ-Schnitt.

Erstellt am 13. Januar 2022 | 06:35
Lesezeit: 2 Min
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Eine defekte Batterie war vor allem im Winter der Haupteinsatzgrund für die ÖAMTC-Pannenfahrer. Die Gelben Engel des Scheibbser Stützpunktes sind allerdings im Juli am öftesten ausgefahren.
Foto: ÖAMTC/Kocher

128.700 Einsätze verzeichnete die ÖAMTC-Pannenhilfe im Jahr 2021 in Niederösterreich. Das entspricht durchschnittlich 353 Einsätzen täglich – um gut acht Prozent mehr als im Jahr 2020.

„Nach einem Corona-bedingt reduzierten Verkehrsaufkommen im ersten Pandemiejahr zeigen unsere Einsatzzahlen für 2021 mehr Mobilität im Inland. So waren die Lockdowns im Mobilitätsverhalten der Menschen aus Sicht der Pannenhilfe im Vorjahr fast nicht zu spüren, ein verändertes Reiseverhalten mit mehr Auto- und Inlandsurlauben statt Flug- und Fernreisen führte über die Sommermonate zu einem Einsatzplus. Und auch im Winter waren unsere Gelben Engel stark gefordert“, erklärt Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe.

Die Pannenfahrer des Stützpunktes Scheibbs waren 2021 insgesamt 1.510-mal im Einsatz. Das sind genau um 50 Einsätze mehr als im Jahr 2020 (+3,4 Prozent).

Die meisten Einsätze in Niederösterreich absolvierte die Pannenhilfe im Juli (12.058 Einsätze) vor Juni (11.650) und Dezember (11.648). Die wenigsten Einsätze wurden im April (8.539) registriert. Der einsatzreichste Tag des Jahres 2021 war der 12. Februar mit 848 Einsätzen. Für den Stützpunkt Scheibbs war der Juli der einsatzstärkste Monat.

Wenn die Panne vor Ort nicht behoben werden konnte, kam der ÖAMTC-Abschleppdienst zum Einsatz – das war im Vorjahr niederösterreichweit rund 31.400-mal der Fall, ein Plus von mehr als 16 Prozent im Vergleich zu 2020.

Ein Drittel aller Einsätze wegen Batterie

Rund 35 Prozent aller Einsätze 2021 in ganz Österreich entfielen auf schwache, leere oder defekte Batterien. Ungefähr acht Prozent der Pannen ereigneten sich aufgrund von Schwierigkeiten mit den Reifen, etwa 7,5 Prozent durch Probleme mit dem Starter oder der Lichtmaschine. In rund fünf Prozent der Fälle mussten irrtümlich versperrte Autotüren geöffnet werden.