Ärger in Kematen: Keine Post zugestellt

Erstellt am 23. Juni 2022 | 04:45
Lesezeit: 2 Min
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Vor zwei Wochen ging die neue Postbasis im Wirtschaftspark Gstadt in Betrieb. Die Gemeinde Kematen wird derzeit aber noch von Allhartsberg aus versorgt.
Foto: Kössl
Teile der Gemeinde Kematen bekamen mehrere Tage keine Post. Unternehmen entschuldigt sich und verweist auf Personalmangel.
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Probleme gab es zuletzt in der Gemeinde Kematen bei der Postzustellung. „Manche Bürgerinnen und Bürger haben schon seit drei Wochen keine Post mehr bekommen“, berichtete Bürgermeisterin Juliana Günther am Mittwoch der Vorwoche. „In der Bevölkerung herrscht großer Unmut. Das kann doch nicht sein! Schließlich gibt es oft wichtige Briefe oder Einladungen.“ Seitens der Gemeinde habe man die Beschwerden an die Post weitergeleitet, berichtet die Ortschefin. Sie vermutet, dass die mangelhafte Zustellung mit der Umstellung auf die neue Postbasis in Gstadt bei Waidhofen zusammenhängt und man dort zu wenig Personal habe.

Man stelle die Post in Kematen immer noch von der Zustellbasis in Allhartsberg aus zu, heißt es dazu seitens der Post. Die Übersiedelung nach Waidhofen sei erst für die nächsten Wochen geplant.

In Kematen sei es in der vergangenen Woche aufgrund von Abwesenheiten leider zu Verzögerungen in der Zustellung gekommen, heißt es seitens der Post weiter. „Dafür möchte ich mich bei allen Betroffenen im Namen der Post entschuldigen“, sagt ein Sprecher des Unternehmens. „Gleichzeitig möchte ich auch um Verständnis für die Zustellerinnen und Zusteller ersuchen, die trotz aller Herausforderungen ihr Bestes geben und etwa mit einem Sondereinsatz vergangenen Freitag dafür gesorgt haben, dass die Zustellung diese Woche wieder mit der gewohnten Qualität stattfinden sollte.“

Wie vermutlich alle anderen Unternehmen in Österreich auch sei man derzeit auf der Suche nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Wir bauen unsere Kapazitäten nicht nur durch Infrastrukturmaßnahmen wie die neue Postbasis aus, sondern benötigen dafür auch Personal. Umso mehr freuen wir uns über neue Bewerberinnen und Bewerber in und aus der Region.“

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