Kaum positive Corona-Tests an Ybbstaler Schulen. In der gesamten Bildungsregion Mostviertel wurden in der ersten Schulwoche nur zwei Lehrer und zwei Schüler positiv getestet.

Von Leo Lugmayr. Erstellt am 17. Februar 2021 (04:54)
Josef Hörndler: „Der Schulbetrieb hat sich gut eingependelt.“
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Die erste Woche Präsenzschulbetrieb im zweiten Semester 2020/2021 ist vergangen, an den meisten Schulen hat sich so etwas wie eine Art neue Routine eingespielt.

Der Leiter der Bildungsdirektion-Außenstelle in Waidhofen, Josef Hörndler, bestätigt das. „Nach einigen Diskussionen in den ersten Tagen hat sich vieles eingependelt, und die Corona-Testungen in den Schulen laufen reibungslos ab. In der Bildungsregion Mostviertel wurden bisher nur zwei Lehrer und zwei Schüler bei den Selbsttests positiv getestet und vom Unterricht heimgeschickt. NÖ-weit hat sich herausgestellt, dass 80 Prozent der positiven Selbsttests auch beim nachfolgenden PCR-Test positiv getestet wurden, also eine hohe Zuverlässigkeit der Nasenbohrer-Tests besteht“, sagt Hörndler.

Christine Bauer ist Leiterin der Volksschulen Hollenstein und St. Georgen/Reith sowie der Mittelschule Hollenstein. „In allen drei Schulen gibt es nur einen einzigen Testverweigerer“, erzählt sie. „Die Stimmung ist gut, die Corona-Tests sind am Beginn der ersten Unterrichtsstunde abgeschlossen.“

Der Leiter der Mittelschule Allhartsberg Jürgen Aigner hat festgestellt, dass sich die Kinder sehr gefreut haben, wieder in den Präsenzunterricht zurückzukehren. Das bestätigt auch der Direktor der Volksschule Ybbsitz Thomas Seyrl: „Dass alle da sein können, macht Kinder, Eltern und Lehrer froh.“

Für die Leiterin der Waidhofner HAK, Erna Sölkner, stößt der Schichtbetrieb auf gute Resonanz. „Wir unterrichten im Hybrid-Modus, die Hälfte der Klasse ist anwesend, die andere Hälfte ist online zugeschaltet.“