Waidhofner Radwegbau schreitet voran

Erstellt am 03. Juli 2022 | 06:48
Lesezeit: 3 Min
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Helmut Besendorfer (Straßenmeisterei Waidhofen), Bürgermeister Gerhard Lueger (Ybbsitz), Franz Stiedl (Leiter der Straßenbauabteilung Amstetten), Landesrat Ludwig Schleritzko, Franz Grottenthaller (Leiter der Straßenmeisterei Waidhofen), Bürgermeister Werner Krammer (Waidhofen), Landtagsabgeordneter Anton Kasser, Mario Magnes (Leiter Bauamt Waidhofen) und Michael Platzer (Abteilung Landesstraßenplanung) beim Lokalaugenschein.
Foto: Amt der NÖ Landesregierung
Anbindung Waidhofens an Ybbsitz und den Ybbstalradweg entlang der B 31 soll Ende 2022/Anfang 2023 fertig sein.
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Die Arbeiten am neuen Radweg zwischen Waidhofen und Gstadt entlang der B 31 laufen auf Hochtouren. Über 3,5 Kilometer verläuft dieser Radweg von der Hammerschmiedstraße bis Gstadt auf der ehemaligen Trasse der Citybahn. Gleich fünf Brücken befinden sich auf diesem Abschnitt. Diese werden generalsaniert.

In Gstadt erfolgt eine Anbindung an das bestehende Radwegnetz nach Ybbsitz und an den Ybbstalradweg. Dafür werden die beiden ehemaligen Eisenbahnbrücken zwischen Gstadt und Schütt sowie die Brücke Fischerlehen/Peistenau für die Radwegbenützung adaptiert. Ausgeführt wird der gesamte Abschnitt als 2,5 Meter breiter kombinierter Geh- und Radweg.

Die Arbeiten werden in vier Abschnitten durchgeführt. Bereits 2021 wurden, unterstützt durch die Straßenmeisterei Waidhofen, vorbereitende Arbeiten im Bereich der Firma Schneckenleitner in Gstadt vorgenommen. Noch im heurigen Jahr sollen die restlichen Arbeiten abgeschlossen werden. Diese umfassen den radfahrtauglichen Umbau der ehemaligen Bahntrasse vom Vogelsang bis zur ehemaligen Eisenbahnbrücke Peistenau sowie die Errichtung einer Rampe in Kreilhof, um die dortigen Anrainer und den Ortsteil Zell über die Weitmannbrücke an das Radnetz anzubinden. In Gstadt wird eine Straßenquerung geschaffen.

Gesamtkosten von 2,1 Millionen Euro

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 2,1 Millionen Euro, wobei 60 Prozent vom Land NÖ und dem Bund und 40 Prozent von der Stadt Waidhofen getragen werden. Mit der Fertigstellung ist Ende 2022/Anfang 2023 zu rechnen.

Ziel des Projekts sei es, die Erreichbarkeit der bestehenden und neuen Betriebsstandorte für den Radverkehr zu verbessern sowie eine umwegfreie Verbindung im Rad-Basisnetz Waidhofen zu schaffen, welche nicht zuletzt auch an den Ybbstalradweg anknüpft, heißt es seitens des Landes NÖ. 7.600 Fahrzeuge befahren die B 31 zwischen Waidhofen und Gstadt täglich. Der Radweg solle eine verkehrssichere Anbindung der Anwohner und Betriebe entlang der B 31 gewährleisten.

Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko überzeugte sich kürzlich in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner vom Baufortschritt des Radwegbaus. „Die Mobilitätsoffensive beim Bau von Radwegen in Niederösterreich erfreut sich bei den Gemeinden großer Beliebtheit“, sagt Schleritzko. „Die Förderung ist ein wichtiger Schritt für eine klimafreundliche Entwicklung unseres Landes.“

Das Waidhofner Radwegnetz werde Schritt für Schritt weiter ausgebaut, um mehr Möglichkeiten für den Alltagsradverkehr zu schaffen, hält Bürgermeister Werner Krammer fest. „Immer mehr Menschen nutzen das Rad nicht nur für Ausflüge in der Freizeit, sondern fahren damit zur Arbeit, zur Schule oder erledigen Besorgungen und Einkäufe damit. Waidhofen als die Stadt der kurzen Wege bietet optimale Voraussetzungen für das Fahrrad als Fortbewegungsmittel. Unser wachsendes Radwegnetz sorgt dabei für Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.“

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