Ybbstal blieb vom Hochwasser verschont. Pegelstände stiegen bedrohlich an. Ybbs und Zubringer blieben aber in ihren Betten.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 24. Juni 2020 (04:48)
Ybbsitz
Leo Lugmayr

Heftige Regenfälle sorgten am Wochenende im ganzen Land für Überschwemmungen. Im Ybbstal kam man diesmal glimpflich davon.

„In Ybbsitz waren einige Einsätze notwendig“, berichtet Feuerwehrkommandant Leopold Herzog. „Ein Keller, in den Wasser eingedrungen war, musste ausgepumpt werden und eine Verklausung in einem Bach im Bereich Gurhof wurde aufgelöst.“

Auch auf der Baustelle am Ybbsitzer Sportplatz kam es zu einem Einsatz. „Um sicherzugehen, dass die neue Regenwasserzisterne auf der Baustelle nicht vom Grundwasser ausgehoben wird, wurde in diese von der Feuerwehr Wasser hineingepumpt“, sagt der Baustellenverantwortliche Klaus Lindner. „Eine reine Vorsichtsmaßnahme.“

Hollenstein
Markus Huebmer

Dass es zu keinen größeren Schäden gekommen ist, bestätigt Bürgermeister Gerhard Lueger: „Wir waren den ganzen Tag über bereits ab 5 Uhr früh gemeinsam mit der Feuerwehr auf Kontrollfahrten unterwegs.“

In St. Georgen/Reith erreichte der Pegelstand der Ybbs am Wochenende die Voralarm-Schwelle, diese blieb jedoch in ihrem Flussbett. „30 Zentimeter mehr und die Landesstraße L 6181 wäre unter Wasser gestanden“, sagt Feuerwehrkommandant-Stellvertreter Stefan Göttlinger.

Auch in Hollenstein musste die Feuerwehr nicht ausrücken. Lediglich im Strandbad stieg der Pegel bedrohlich an.