Fehleinwürfe in Gelben Sack wurden reduziert. gda sieht in Umstellung Erfolg. Acht Prozent Fehleinwürfe sind NÖ-Spitzenwert.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 13. Juni 2019 (04:05)
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Beim Lokalaugenschein in der Mostviertel Abfall Service GmbH in Mauer: gda-Vizeobmann Karl Huber, gda-Obmann Anton Kasser, Gottfried Bieglmayer, Geschäftsführer der Firma Reclay, FCC-Standortleiter Hermann Hirsch und gda-Geschäftsführer Wolfgang Lindorfer (v.l.).

Die Bilanz des Gemeinde Dienstleistungsverbandes (gda) über die Umstellung der Plastiksammlung auf den Gelben Sack fällt nach einem Jahr positiv aus. „Es ging nicht ohne Schmerzen ab, aber inzwischen hat es eine Kehrtwendung in der öffentlichen Meinung gegeben, weil die Bevölkerung den Vorteil der Sammlung im Haushalt erkannt hat“, sagt Landtagsabgeordneter Anton Kasser, Obmann des gda. Die Abholung solle künftig an einem Tag erfolgen. „Ich verstehe die Kritik, wenn jemand am Montag den gelben Sack hinausstellt und er erst am Mittwoch abgeholt wird. Aber da sind wir dran, das wird sich ändern“, kündigt Kasser an.

Eine erste konkrete Zahl präsentiert Gottfried Bieglmayer von der Reclay UFH, die für die Müllsammlung im Bezirk zuständig ist. „Man kann bezüglich Qualität des Plastikabfalls jetzt schon sagen, dass sich der Restmüll und die Fehleinwürfe auf acht Prozent reduziert haben. Das ist ein sehr guter Wert. NÖ-weit liegen wir bei 12 Prozent und österreichweit bei 16 Prozent.“ So gesehen habe man mit der Umstellung auf den Gelben Sack alles richtig gemacht.

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