Ärger über Vandalen bei Waidhofens Skatern. Nach Schmierereien: Waidhofens Skater ärgern sich über Verwüstungen und Zerstörungen am Skaterplatz.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 28. November 2019 (03:54)
Kilian Lorenz, Matthias Bramauer, Thomas Helm und Julian Günther ärgern sich über Verwüstungen und Vandalenakte am Skaterplatz.
Kössl

Vandalen beschmierten am vorvergangenen Wochenende den Spielplatz beim Lokalbahnhof und den Skaterplatz mit obszönen Zeichnungen und sogar Hakenkreuzen. Die NÖN berichtete. Mittlerweile konnten die meisten Schmierereien vom Bauhof wieder beseitigt werden. Die Stadt als Besitzerin der Liegenschaft hat die Vorfälle zur Anzeige gebracht.

Ärger über die Vandalenakte herrscht jedoch auch in Waidhofens Skater-Szene. Als der Skaterplatz 2013 errichtet wurde, haben die Jugendlichen tatkräftig mitgeholfen, um sich ihren Traum zu verwirklichen. Rampen und Gerätschaften wurden zusammengeschraubt, eine Lärmschutzwand aufgestellt und ein Zaun errichtet. Untertags ist der Platz hinter dem Lokalbahnhof seitdem von den Boardern gut frequentiert. Auch Jüngere kommen immer wieder nach, um den Umgang mit dem Brett zu lernen. Die Älteren geben Tipps und verraten ihnen so manchen Trick.

„Der Müll muss auch nicht sein, aber den räumen wir halt weg. Aber die Zerstörungen und Vandalenakte sind wirklich ärgerlich.“Skateboarder Julian Günther

Des Nachts komme es jedoch immer wieder zu Vandalenakten auf dem Skaterplatz, berichtet Skateboarder Julian Günther. Das reiche von Schmierereien und Verwüstungen bis zum mutwilligen Zerstören der Geräte. So seien in die Lärmschutzwand schon vor längerer Zeit offenbar mutwillig Löcher reingeschlagen worden und auch ein Panel wurde herausgerissen.

Auch Skateboarder Thomas Helm ärgert sich. Sogar Feuer sei schon auf den Rampen gelegt worden, berichtet er. „So eine Rampe kostet 15.000 bis 16.000 Euro. Beim Belag kommt man auf 120 Euro pro Quadratmeter. Das Patent darauf hat ein Unternehmen in Passau. Man kann sich also ausrechnen, was das kostet, wenn das erneuert werden muss.“

Nach den Wochenenden finden die Skateboarder am Platz auch immer wieder Müll, Glasscherben oder leere Wodkaflaschen vor. „Der Müll muss auch nicht sein, aber den räumen wir halt weg“, sagt Günther. „Aber die Zerstörungen und Vandalenakte sind wirklich ärgerlich.“