Hollenstein: Hochwasserschutz um 1,3 Millionen. Ein neuer Damm soll künftig Langfeld, Werfelsiedlung und Kleinhollenstein schützen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 21. Juli 2021 (04:00)
Hochwasser
Symbolbild

Ein Hochwasserschutzprojekt wird an der Ybbs derzeit umgesetzt. Dazu werden an neuralgischen Stellen entlang der Ybbs Dämme errichtet. Mit einer Investition von 1,3 Millionen Euro werden die Werfelsiedlung unweit des Ortszentrums, das Langfeld und der Bereich Kleinhollenstein gegen die Wassermassen einer über die Ufer tretenden Ybbs gesichert.

„Es werden Hochwasserschutzdämme und entsprechende Pumpwerke zur Hinterlandentwässerung errichtet“, sagt Hollensteins Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer. Vergangene Woche besichtigten Gemeindevertreter mit Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig die Baustelle. „Die beiden Projekte Gallenzerkogelmure und der Hochwasserdamm Hollenstein sind miteinander verschränkt“, sagte Zebenholzer.

Das Besondere daran ist, dass das Aushubmaterial des Murenkegels zur Dammschüttung verwendet werden kann. Dadurch können Synergieeffekte genützt und Einsparungen getroffen werden.

„Hier werden die Kosten der Deponierung des Aushubmaterials der Gallenzermure eingespart und der Antransport von Schüttmaterial für den Damm entfällt“, sagte Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf im Rahmen der Besichtigung. „Und das umweltfreundlich bei kürzesten Transportwegen.“