Leona Anderson kämpft mit Song gegen Gewalt an Frauen. Leona Anderson bricht mit ihrem neuen Song mit dem Titel „Diesmal nicht“ mit der Schlagermentalität und spricht ein heftiges Thema an: Gewalt gegen Frauen.

Von Lisa Hofbauer. Erstellt am 25. Oktober 2017 (05:01)
Leona Anderson
Auch Fußballlegende Herbert Prohaska unterstützt Leona Anderson – und signalisiert „Stop“ zu Gewalt an Frauen.

„Und dann dieser Blick, der mehr sagt als tausend Worte“ – so eine Textzeile aus Leona Andersons neuer Single „Diesmal nicht“, die am Donnerstag der Vorwoche erschien.

Während diese Textzeile doch etwas an einen Schlager erinnert, hat der Rest des Balladentextes wenig mit der übrigen „Friede, Freude, Eierkuchen“-Mentalität des Schlager-Genres zu tun.

Die neue Ballade Leona Andersons behandelt kein leichtes Thema: Gewalt an Frauen. „Es liegt mir persönlich sehr am Herzen, auf dieses Thema aufmerksam zu machen“, sagt der Schlagerstar aus Sonntagberg. Die Single erreichte innerhalb von drei Tagen über 17.000 Views auf YouTube und schoss auf Anhieb auf Platz fünf der meistgekauften Schlagersingles.

„Ich wollte das Thema nicht nur andeuten. Gewalt an Frauen kann und darf nicht beschönigt werden.“Leona Anderson

Von prominenter Seite bekam die Sängerin Unterstützung. So ließen sich etwa Toni Polster, Christina „Mausi“ Lugner und Herbert Prohaska gemeinsam mit der Sonntagbergerin und mit Schildern, auf denen „Stop“ geschrieben steht, ablichten. Diese Bilder werden im Video zur Single eingespielt.

Mehr über Leona Andersons Beweggründe, dieses Thema aufzugreifen und wie sich der Videodreh gestaltete, lest ihr in der Printausgabe der Ybbstaler NÖN sowie im ePaper.

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