voestalpine: Neue Halle in Bruckbach eröffnet. 15 Millionen Euro wurden in den letzten fünf Jahren in den Standort in Bruckbach investiert.

Von Heribert Hudler. Erstellt am 10. Juli 2019 (04:20)
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Bei der Eröffnung der neuen Halle: Geschäftsführer Devrim Caliskanoglu, Produktionsleiter Helmut Maisser mit den Mitarbeitern Lisa Nitsche, Patricia Atschreiter, Hans Peter Gill, Kathrin Schatz, Jürgen Vielhaber-Maier und Jörg Györök, dem Vorstand Franz Rotter und Personalleiter Zoltan Abfalter (v.l.)

Die voestalpine Böhler Profil eröffnete am Donnerstag in Bruckbach eine neue Produktionshalle für Industriemesser. In den Ausbau der Fertigung wurden fünf Millionen Euro investiert. Die 2.000 Quadratmeter große Halle stellt eine wichtige Absicherung der 140 Arbeitsplätze am Standort in NÖ dar.

Die voestalpine Böhler Profil, eine Tochter der High Performance Metals Division des voest-alpine-Konzerns, liefert von Bruckbach aus rund 5.000 verschiedene Spezialstahlprofile an die internationale Luftfahrt-, Maschinenbau-, Energie- und Automobilindustrie.

15 Millionen Euro in Standort investiert

Zudem hat sich das Unternehmen auf die Produktion von Industriemessern, vorwiegend zur Herstellung von Grobspanplatten – dem Nummer-eins-Baumaterial in Nordamerika –, spezialisiert. „Wir haben in den letzten fünf Jahren insgesamt über 15 Millionen Euro in den Ausbau und die Digitalisierung der Profilfertigung am Standort Bruckbach investiert“, sagte Franz Rotter, Vorstandsmitglied der voestalpine AG und Leiter der High Performance Metals Division. Im Geschäftsjahr 2018/19 hat die voestalpine Böhler Profil mit 30 Millionen Euro ihren bisher höchsten Jahresumsatz erzielt.

„Wir haben ein eigenes, patentiertes Verfahren zur Herstellung von Industriemessern entwickelt, das die Verdoppelung der Kapazität in diesem Produktsegment hervorgerufen hat“, sagte Geschäftsführer Devrim Caliskanoglu.

Er betonte, dass die Anlage zur Erzeugung von Industriemessern für die Säge-, Zellstoff-, Hobel- und Holzplattenindustrie, etwa für den Hausbau in Nordamerika, technologisch am neuesten Stand sei.
Im Rahmen einer Mitarbeiterfeier sagte Werksleiter Helmut Maisser, dass die 140 Mitarbeiter, davon vier Lehrlinge, aus der näheren Umgebung kämen und sich vom Techniker über den Facharbeiter zum gleichen Prozentsatz aus Männern und Frauen zusammensetzten.