VP will Kurs fortsetzen. Bürgermeister Thomas Raidl führt 43-köpfiges ÖVP-Team an.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 11. Januar 2020 (02:23)
Bürgermeister Thomas Raidl (vorne, r.) führt die ÖVP-Liste in Sonntagberg an. Dahinter geht Vizebürgermeisterin Heide Maria Polsterer auf Listenplatz zwei ins Rennen. Weitere 41 Kandidaten folgen. Am Bild zu sehen sind die ersten 16 Kandidaten der ÖVP Sonntagberg für die Gemeinderatswahl am 26. Jänner.
ÖVP

Mit einem 43-köpfigen Team geht die ÖVP Sonntagberg bei der Gemeinderatswahl am 26. Jänner ins Rennen. Angeführt wird es von Bürgermeister Thomas Raidl, Vizebürgermeisterin Heide Maria Polsterer folgt auf Listenplatz zwei. Dahinter finden sich neun weitere aktive Gemeinderäte. Nur mehr weiter hinten treten die ÖVP-Mandatare Regina Bruckschwaiger (Platz 16), Regina Merkinger (Platz 22) und Leopold Hinterleitner (Platz 42) an. Derzeit hält die ÖVP im Sonntagberger Gemeinderat bei 14 Mandaten, die SPÖ hat acht.

„Es freut mich, dass neben den bewährten Kandidaten viele zusätzliche Persönlichkeiten aus unserer Gemeinde im ÖVP-Team vertreten sind – darunter erfreulich viele Frauen und junge Menschen“, sagt Raidl. Gemeinsam wolle man Sonntagberg weiter gestalten und ein verlässlicher Partner für alle Gemeindebürger sein.

In den letzten fünf Jahren habe man in Sonntagberg viel erreicht, sagt der Ortschef und verweist auf die Neuerrichtung der Sportarena, die Fertigstellung des Feuerwehrhauses Doppel sowie diverse Wildbachverbauungs-, Kanal- und Wasserprojekte. In allen Ortsteilen habe man zudem Wohnbauinitiativen gestartet, führt Raidl weiter aus. Die Renovierung der Basilika Sonntagberg sowie die Umfeldgestaltung rund um die Wallfahrtskirche sei vorangetrieben, ein Bürgerbeteiligungsprozess gestartet sowie zahlreiche Verbesserungen in der Straßeninfrastruktur seien durchgeführt worden. Daneben habe man viele touristische, kulturelle und sportliche Veranstaltungen durchgeführt und diverse Umwelt- und Klimainitiativen gesetzt. Auch die Sanierung des Felssturzes in Böhlerwerk habe man erfolgreich bewerkstelligt, hält der Ortschef fest.

„Dank der sehr guten Zusammenarbeit mit dem Land NÖ schreitet auch die Stabilisierung der Gemeindefinanzen positiv voran und es konnten in den letzten Jahren weiter Schulden abgebaut werden“, sagt der Bürgermeister und kündigt weitere zukunftsweisende Projekte an.

Investitionen in Glasfaser und Schulen

So sollen nun der flächendeckende Ausbau des Glasfasernetzes, die Modernisierung der Schulen und Kindergärten sowie die Neugestaltung des Ortskerns in Rosenau folgen. Auch verstärkte Bemühungen im Umwelt- und Klimaschutzbereich sollen unternommen werden. „Viele Initiativen wurden hier bereits gesetzt, doch wir müssen alle noch viel mehr tun“, sagt Raidl. Durch den Ausbau von alternativen Energieträgern, die Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs, die Förderung von E-Mobilität und Carsharing sowie den Ausbau von Geh- und Radwegen möchte der Bürgermeister die CO -Belastung in der Gemeinde deutlich verringern.

Im Wohnbereich will die ÖVP Initiativen zur Schaffung von Eigenheimen unter der Berücksichtigung eines sorgsamen Umgangs mit Boden und Natur fortsetzen und weitere Sanierungsmaßnahmen bei den Gemeindewohnungen setzen. Weiters sollen der ländliche Raum gestärkt und Wirtschaftsbetriebe unterstützt werden.