Derzeit Hülle ohne Halle in Waidhofen/Y. Im März wurde die Waidhofner Sporthalle entkernt und das Dach abgetragen. Bis November entsteht um 8 Millionen Euro ein ökologisch und sportlich anspruchsvoller Neubau.

Von Leo Lugmayr. Erstellt am 07. April 2021 (18:21)

Im Februar startete die Sanierung der Sporthalle. Vorerst dominierte die Abbruchbirne. Das Dach wurde mit einem Autokran abgehoben und die Sanitärgruppen wurden entkernt. Der Eingangsbereich wurde völlig abgerissen.

Im April werden die neuen Dachelemente angeliefert. „An der Sanierung führte kein Weg vorbei, da die aus den 70er-Jahren stammende Halle heutigen Ansprüchen nicht mehr genügt. Die neue Sporthalle wird moderne sport- und bautechnische Anforderungen erfüllen, sich durch ihre Architektur harmonisch in die Umgebung einfügen und auch hohen ökologischen Standards gerecht“, sagt Bürgermeister Werner Krammer.

Die Halle wird auf 9,50 Meter erhöht und somit Volleyballwettkampftauglich. Man setzt auf eine ökologische Bauweise. Die Fassade wird mit Hanf wärmegedämmt, das Dach wird begrünt und ist so staubbindend, temperaturausgleichend, luftfeuchtigkeitsregulierend und schadstoffbindend. Im Parkplatzbereich kommt das Regenwassermanagement „Drain Garden“ zum Einsatz.

Zusätzlich wird eine Photovoltaik-Anlage am Dach installiert und auf den Parkplätzen werden teilweise E-Ladestationen für Autos und Fahrräder aufgestellt.

Bauherrin des Projekts ist die Bundesimmobiliengesellschaft. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 8,137 Millionen Euro. 36,24 Prozent davon übernimmt die Stadt, der Rest entfällt auf den Bund, da die Sporthalle zum Großteil von Bundesschulen genutzt wird. Die Halle soll im November betriebsbereit sein.