Feuerwehr: Stellvertreter-Wechsel nach 16 Jahren. Anton Simmer, Kommandant-Stellvertreter in St. Georgen an der Klaus, übergab sein Amt in jüngere Hände.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 14. Januar 2021 (04:36)

Das Jahr 2021 bringt einen Wechsel in den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr St. Georgen/Klaus mit sich. Der langjährige Kommandant-Stellvertreter Anton Simmer, der dieses Amt seit 16 Jahren innehatte, schied aus seiner Funktion aus. Der 62-Jährige ist bereits seit 1974 bei der Feuerwehr – da er in drei Jahren die Feuerwehrpension antreten wird, übergab er sein Amt nun in jüngere Hände.

Auf Simmer folgt der 32-jährige Bernhard Kronsteiner, der sich zuvor bereits als Gruppenkommandant und Fahrmeister verdient gemacht hat. Kronsteiner ist seit 2005 bei der Freiwilligen Feuerwehr, da es ihm „am Herzen liegt, jemandem helfen zu können, sein Leben beziehungsweise sein Hab und Gut zu retten sowie in der Ortsgemeinschaft mitzuwirken.“

Keine Veränderung ergibt sich an der Spitze der Feuerwehr St. Georgen/Klaus: Jürgen Hörlendsberger, der bereits seit 1990 zur aktiven Mannschaft gehört und seit 2006 Kommandant ist, wurde auch für die kommenden fünf Jahre in seinem Amt bestätigt. Auch der Leiter des Verwaltungsdienstes Reinhold Soxberger wurde von den Kameraden in seiner Funktion wiedergewählt.

In seinem Bericht dankte Kommandant Hörlendsberger allen Mitgliedern und sagte: „Niemand hätte es bei der letzten Jahreshauptversammlung für möglich gehalten, dass eine Pandemie die ganze Welt ins Chaos stürzt. Trotzdem konnte durch Einhaltung der erhöhten Hygienemaßnahmen und durch die Disziplin der Mitglieder die Einsatzbereitschaft der Wehr erhalten bleiben.“

Insgesamt standen die St. Georgener Florianis im Vorjahr 32 Mal im Einsatz. Sie mussten dreimal zu einem Brand und 23 Mal zu einem technischen Einsatz ausrücken. 236 Feuerwehrmitglieder leisteten bei den Einsätzen im Vorjahr ehrenamtlich 375 Gemeinschaftsstunden.