Rastmöglichkeiten am Radweg gestaltet. Die Landjugend St. Georgen/Reith schuf am Wochenende Sitzbänke und Liegen für Radler.

Von Markus Huebmer. Erstellt am 22. September 2020 (06:15)
Stolz präsentierte die Landjugend ihre vier neugestalteten Plätze entlang des Ybbstalradwegs. Mit viel Elan gestaltete sie mehrere Sitzmöglichkeiten und eine Geschichte-Infotafel.
Landjugend

Vier Plätze am Ybbstalradweg gestaltete am Wochenende die Landjugend in St. Georgen/Reith. Radfahrer und Einheimische können seit Sonntag auf gemütlichen Sitzbänken und formschönen Liegebänken entspannen und die Natur genießen. Tische und Geländer wurden ebenso errichtet und auch ein historischer Rückblick wird geboten.

Der erste Rastplatz liegt an der Brandlbrücke, an deren heutiger Stelle früher ein Steg die Ybbs überspannte. Den Steg gab es bis zu einem tragischen Hochwasserunglück. „Den Platz beim bestehenden Marterl haben wir verschönert, eine Bank aufgestellt, das Platzerl mit einem Geländer versehen und eine Information über die Geschichte des Ortes angebracht“, erzählt Projektmanagerin Johanna Adelsberger von der Landjugend St. Georgen/Reith. Unmittelbar beim Gemeindehaus bauten die Landjugendmitglieder eine neue Sitzmöglichkeit mit Sonnensegel. Beim Düker errichteten sie einen neuen großen Rastplatz und in Kogelsbach sorgten sie für eine Neugestaltung eines Platzes mit Sitzbank samt einer Vorrichtung für die Müllentsorgung.

Das umfangreiche Projekt verlangte von den 20 jungen Menschen alles ab. Von Freitag auf Samstag ging es bis halb drei in der Früh und um halb sechs nahm der Verein gleich wieder die Arbeit auf. Bis nach Mitternacht arbeiteten die Jugendlichen auch in der zweiten Nacht weiter und waren am dritten Tag bereits ab den frühen Morgenstunden wieder am Werk. So konnte das Projekt bis Sonntagmittag fertiggestellt werden. Die Fäden liefen bei Projektmanagerin Johanna Adelsberger zusammen. Sie war bereits beim vergangenen Projektmarathon vor zwei Jahren die Leiterin der Landjugend im Ort. „Ich habe die Organisation beim diesjährigen Projektmarathon sehr gerne wieder übernommen“, blickt Adelsberger zufrieden zurück.

Losgegangen war es bereits am Freitagabend, als das Projekt seitens der Gemeinde an die Landjugend überreicht wurde. Bürgermeister Josef Pöchhacker und Kathrin Sonnleitner vom Lehrerlandjugendbeirat sowie die beiden Jugendgemeinderätinnen Anna Dorfmayr und Silvia Dorfmayr waren anwesend.

„Nach der Projektübergabe haben wir mehrere Teams gebildet“, erzählt Adelsberger. „Mit einer guten Einteilung und vollem Einsatz konnten wir unser Ziel erreichen und das Projekt rechtzeitig fertigstellen.“