Senioren-WG im Blindenheim geplant. Wohnungen für Ältere, neues Zuhause für Volkshilfe und Oma/Opa-Börse geplant.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 14. September 2020 (12:10)
Hollensteins Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer, Vizebürgermeisterin Birgit Krifter, Landeshauptmannstellvertreter Franz Schnabl und SPÖ-Ortsparteiobmann Helmut Spanring (von links) vor dem ehemaligen Blindenerholungsheim in St. Georgen/Reith. Eine Senioren-WG soll hier entstehen.
Herbert Käfer

Hohen Besuch empfing kürzlich die SPÖ St. Georgen/Reith: Landeshauptfraustellvertreter Franz Schnabl schaute vorbei, um sich bei Vizebürgermeisterin Birgit Krifter (SPÖ) über aktuelle Projekte zu informieren.

Die Vizebürgermeisterin berichtete dem hochrangigen SPÖ-Politiker über den anstehenden Umbau des ehemaligen Blindenheims zu einer Senioren-WG, ein Projekt, das auf ihrer Prioritätenliste ganz oben steht. „Wir wollen mit diesem Projekt auch der älteren Generation ermöglichen, in der Heimatgemeinde adäquate Wohnmöglichkeiten vorzufinden“, sagte Krifter. Zudem soll in dem Gebäude auch die Volkshilfe ein neues Zuhause finden, um so einen mobilen Nachtdienst anbieten zu können. Eine „Oma/Opa-Börse“ ist ebenfalls hier angedacht.

Weiters berichtete Krifter über das geplante Wohnprojekt der Wohngenossenschaft „Die Siedlung“ in Kogelsbach. Damit würden Zuzügler und junge Menschen, die nach Wohn-Perspektiven in ihrer Heimatgemeinde suchten, leistbaren Wohnraum zur Verfügung gestellt bekommen. Der Baubeginn für das Wohnprojekt soll im Frühjahr erfolgen.

Schnabl zeigte sich begeistert: „Das sind echte Zukunftsangebote, die in St. Georgen/Reith Jahr für Jahr in Angriff genommen werden. Sowohl leistbare Angebote von Wohnungen, wie auch Infrastruktur für ältere Menschen stellen eine weitere Attraktivierung der Gemeinden in Niederösterreich dar.“

Aufs Tapet wurden auch die Einbrüche bei der Kommunalsteuer und den Ertragsanteilen infolge der Coronakrise gebracht. Die Gemeinden seien es gewesen, die die Krise gut gemanagt hätten, sagte der Landeshauptfraustellvertreter. „Sie brauchen jetzt die Unterstützung von Land und Bund, um ihnen den finanziellen Boden nicht völlig zu entziehen. Die SPÖ fordert deshalb die 100-prozentige Abgeltung des finanziellen Ausfalls für die Gemeinden und ein Konjunkturpaket für die Ankurbelung der regionalen Wirtschaft. Die Gemeinden sind nicht nur der größte Arbeit-, sondern auch der größte Auftraggeber in den Regionen.“