40 Covid-Infektionen in Waidhofen an der Ybbs. Inzidenz in der Statutarstadt sank bis Montag auf 169,3. Rückgang in Allhartsberg. Opponitz ist weiterhin Corona-frei.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 20. April 2021 (09:42)
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In der Stadt Waidhofen sind die Corona-Infektionen zuletzt wieder etwas gesunken. Am Montag hielt man bei 40 aktiven Fällen. 57 Fälle waren es am Montag der Vorwoche. 19 Neuinfektionen kamen in den letzten sieben Tagen hinzu, 36 Personen wurden im selben Zeitraum wieder gesund, 120 mussten in Quarantäne geschickt werden.

Leider gab es in der Vorwoche in Waidhofen auch wieder einen Todesfall infolge einer Covid-Infektion. In Summe hält man in der Statutarstadt seit Ausbruch der Pandemie mit Stand Montag bei 825 Covid-Fällen und 14 Corona-bedingten Todesfällen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz (Covid-19-Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen im Verhältnis zu 100.000 Einwohnern) lag am Montagnachmittag nach Angaben des Dashboards der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) nur mehr bei 169,3. Vor einer Woche verzeichnete man mit 311,9 noch den niederösterreichweit höchsten Wert.

Auf der Teststraße im Schloss Rothschild wurden zwischen Montag der Vorwoche und vergangenem Montag 3.049 Testungen durchgeführt. Drei positive Fälle wurden dabei herausgefischt.

Im Bezirk Amstetten lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag bei 212,8. Vor einer Woche verzeichnete man einen Wert von 234,3. In den einzelnen Ybbstalgemeinden ist die Covid-Situation unterschiedlich. Erfreut über die Entwicklung in seiner Gemeinde zeigt sich Allhartsbergs Bürgermeister Anton Kasser. „Während wir am vergangenen Montag noch bei neun Positiven standen, ist heute in Allhartsberg nur noch eine Person positiv“, berichtete der Ortschef am Montag. In Summe haben sich in der Gemeinde bislang 219 Personen mit dem Virus infiziert.

Teststraße in Ybbsitz wird stark beansprucht

In Sonntagberg galten am Montag noch 17 Personen als infiziert. Vor einer Woche waren es 23. „Wir pendeln derzeit immer so zwischen 17 und 23 aktiven Fällen“, sagt Bürgermeister Thomas Raidl. „Auch bei uns hat sich die britische Mutation mittlerweile leider manifestiert.“

Sieben aktive Covid-Fälle zählte man am Montag in der Gemeinde Kematen. Am Montag der Vorwoche waren es neun.

In Ybbsitz galten Anfang der Woche wie vor sieben Tagen 14 Personen als infiziert. Fünf Neuinfektionen kamen hinzu, fünf Personen wurden wieder gesund. Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Gemeinde lag bei 174. Die Teststraße in der Mittelschule werde seit den verpflichtenden Ausreise-Tests im benachbarten Bezirk Scheibbs stark beansprucht, berichtet Bürgermeister Gerhard Lueger. 532 Testungen wurden von Dienstag bis Sonntag durchgeführt. Positiv war keiner der Getesteten. Seit Pandemiebeginn haben sich in der Gemeinde 210 Personen mit dem Virus infiziert.

Einen Anstieg der Infizierten verzeichnete man zuletzt wieder in Hollenstein. 15 Personen galten am Sonntag als Covid-positiv. Acht Infizierte kamen in den letzten Tagen hinzu, vier Personen wurden wieder gesund. Am Montag der Vorwoche zählte man zwölf aktive Fälle. In Summe haben sich in der Gemeinde bislang 131 Personen mit dem Virus infiziert. In St. Georgen/Reith lag man am

Dienstag wie vor einer Woche bei fünf Covid-positiven Personen. Zwei neue Fälle kamen hinzu, zwei Personen wurden wieder gesund. Von Mittwoch der Vorwoche bis Montagabend ließen sich auf der Teststraße im Gemeindeamt St. Georgen/Reith 402 Personen auf Covid testen.

Corona-frei ist man hingegen seit der Vorwoche in Opponitz. 49 positive Fälle zählte man seit Pandemiebeginn im Fischerdorf.