Waidhofen/Ybbs: Wehren im Dauereinsatz. Waidhofen/Ybbs wurde nicht verschont. Feuerwehren standen laufend im Einsatz.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 20. Juli 2021 (13:23)

Am Samstag und Sonntag heulten in Waidhofen mehrmals die Sirenen. „Die Feuerwehren waren laufend im Einsatz, um Gefahren abzuwenden“, sagt Vizebürgermeister Mario Wührer.

Durch die Unwetter wurden die Wehren zu mehreren Wasserschäden, Überschwemmungen und Auspump-Arbeiten gerufen. Die Feuerwehren Waidhofen-Stadt, Zell und Wirts, aber auch Wehren in den Ortsteilen, waren im Dauereinsatz. Bäche traten im Freilandbereich über ihre Ufer und regelrechte Sturzbäche entstanden auf Wiesen und Straßen. Gefährliche Situationen gab es auch bei Durchlässen und Staustufen, wo Verklausungen drohten. Die Ybbs führte im Hochwasser viel Holz mit. Vieles davon sammelte sich in den Staubecken.

„Im Rückblick sind wir mit einem blauen Auge davongekommen“, sagt der Vizebürgermeister. „In enger Zusammenarbeit mit den umliegenden Feuerwehren konnte Schlimmeres verhindert werden. Gerade weil die Feuerwehren wachsam waren und schon eingegriffen haben, bevor es zu gefährlichen Situationen kommen konnte, kamen wir glimpflich davon“, unterstreicht Wührer.

Am Montag war der Vizestadtchef mit der Schadenskommission unterwegs. „Die Schäden halten sich aber in Grenzen, es hätte schlimmer kommen können“, betonte er.