Nächtigungsplus für das Ybbstal. 222 Betriebe arbeiten in den Ybbstaler Alpen zusammen. 4,3 Prozent mehr Nächtigungen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 15. September 2019 (04:45)
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Erfolgreicher Start für Tourismuskooperation: Bürgermeister Johann Lueger (Opponitz), Bürgermeister Josef Schachner (Lunz/See), Vizebürgermeister Andreas Fallmann (Gaming), Katharina Heigl (Waidhofen), Bürgermeister Gerhard Lueger (Ybbsitz), Ybbstaler-Alpen-Geschäftsführer Herbert Zebenholzer, Bürgermeisterin Birgit Krifter (St. Georgen/Reith), Bürgermeister Friedrich Fahrnberger (Göstling) und Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer (Hollenstein) (v.l.).

Im Dezember 2018 schlossen sich die Gemeinden Waidhofen, Ybbsitz, Opponitz, Hollenstein, St. Georgen/Reith, Göstling, Lunz/See und Gaming zur Tourismus-Interessensgemeinschaft Ybbstaler Alpen zusammen, um ihre örtlichen Tourismusaktivitäten zu bündeln und in Partnerschaft mit Mostviertel Tourismus und Eisenstraße NÖ unter einem gemeinsamen Dach zu arbeiten.

Gute Nachrichten konnten Obmann Friedrich Fahrnberger und Geschäftsführer Herbert Zebenholzer bei der Vorstandssitzung am Dienstag der Vorwoche nun verkünden. Acht Monate nach der Gründung kletterte die Mitgliederanzahl auf 222 Betriebe. Außerdem verzeichneten die Orte zwischen Waidhofen und Gaming im ersten Halbjahr ein Nächtigungsplus von 4,3 Prozent. Insgesamt wurden 167.270 Nächtigungen verzeichnet. „Und das trotz des Schneechaos im Jänner“, hält Geschäftsführer Zebenholzer fest.

„In den ersten Monaten standen technische und organisatorische Punkte sowie das Gewinnen von Mitgliedsbetrieben im Mittelpunkt“, führt Zebenholzer aus. „Jetzt beginnt zunehmend auch die inhaltliche Arbeit an touristischen Produkten und Projekten.“ „Wir hätten nicht geglaubt, dass wir so schnell auf über 200 Betriebe kommen“, freut sich Obmann Fahrnberger.

Im Fokus steht nun etwa die Online-Buchbarkeit, aber auch an einer Wertschöpfungsanalyse des Tourismus wird gearbeitet.