Waidhofen hat wieder ein Gericht. Seit 1. September wieder eigenständiger Standort. 1,5 Millionen-Euro-Umbau startet im Frühjahr.

Von Andreas Kössl, Hermann Knapp und Doris Schleifer-Höderl. Erstellt am 06. September 2017 (05:01)
Nationalrat Andreas Hanger, die Vorsteherin der Geschäftsführung Maria Zarl, Gerichtsvorsteher Markus Pischinger und Bürgermeister Werner Krammer (v.l.) bei der Neueröffnung des Bezirksgerichts.
Kössl

Groß war die Freude am Freitag in Waidhofen: Die Statutarstadt hat seit 1. September wieder ein eigenständiges Bezirksgericht. Das war zwischen 1. Jänner 2014 und 31. August 2017 nicht so.

Da wurde der Standort ebenso wie jener in Haag lediglich als Außenstelle des Bezirksgerichts Amstetten geführt. Anfang des Jahres wurde die Entscheidung, Waidhofen und Haag in Amstetten einzugliedern, die 2012 unter ÖVP-Justizministerin Beatrix Karl gefällt wurde, jedoch wieder rückgängig gemacht.

Nun muss das Gebäude in der Ybbstorgasse 2, das sich im Eigentum der Stadt befindet, adaptiert werden. Der Stadtchef rechnet mit Gesamtkosten von rund 1,5 Millionen Euro. Die Arbeiten sollen im kommenden Frühjahr beginnen. Als Ersatzstandort während der Umbauphase soll dem Gericht der erste Stock der drei neu renovierten Bene-Althäuser auf der Zell dienen.

Nähere Details zum Gerichtsumbau sowie Stimmen zu der Wiederinstallierung des Gerichtsstandorts lest ihr in der Printausgabe der Ybbstaler NÖN sowie im ePaper.

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