Fahrplanwechsel: Neuer Zug hält nicht. Verbindung um 7.35 Uhr von Waidhofen fährt in Sonntagberg durch.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 27. November 2019 (03:45)
Ab 15. Dezember bleiben die Züge der Rudolfsbahn nach zwei Jahren wieder in der Haltestelle Sonntagberg stehen. Doch der neu eingeschobene Zug um 7.35 Uhr von Waidhofen nach Amstetten fährt, ebenso wie in Böhlerwerk, Rosenau, Kröllendorf und Greinsfurth, durch.
NÖN

Zwei Jahre lang blieb die Rudolfsbahn in der ÖBB-Haltestelle Sonntagberg nur sporadisch stehen. Damit soll ab 15. Dezember wieder Schluss sein. Mit dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember werde es wieder einen durchgehenden Halt in Sonntagberg geben, informierten Land NÖ und Verkehrsverbund Ostregion zuletzt.

Doch nicht alle Züge auf der Rudolfsbahn bleiben fortan in Sonntagberg stehen. Die um 7.35 Uhr neu eingeschobene Verbindung von Waidhofen nach Amstetten mit Anschlüssen nach Wien (Ankunft: 9.05 Uhr) und Linz (Ankunft: 8.30 Uhr) tut das nicht.

Auch in fünf weiteren der insgesamt sieben Stopps zwischen Waidhofen und Amstetten bleibt der Zug auf der Rudolfsbahnstrecke nicht stehen. So fährt er neben Sonntagberg auch in Böhlerwerk, Rosenau, Kröllendorf und Greinsfurth durch. Grund dafür ist, dass es sich bei der neuen Verbindung um einen Regionalexpress (REX) handelt. Dieser benötigt statt den üblichen 24 bis 25 Minuten zwar lediglich 20 Minuten von Waidhofen nach Amstetten – dafür hält er dazwischen aber auch nur mehr in Hilm-Kematen und in Ulmerfeld-Hausmening.

Möchte man von einer anderen Haltestelle zusteigen, so muss man wie bisher schon den Zug mit Abfahrt um 6.54 Uhr von Waidhofen (6.58 Uhr Sonntagberg) nehmen. Dieser kommt um 7.19 Uhr in Amstetten an. Will man weiter nach Wien oder Linz, so muss man in Amstetten 41 Minuten warten, bis es weitergeht. Um 9.05 ist man dann in Wien und um 8.30 Uhr in Linz. Der nächste Zug fährt dann erst wieder um 8.35 Uhr von Sonntagberg ab (8.31 Uhr von Waidhofen).